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 Betreff des Beitrags: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 22. Dezember 2012, 18:09 
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Hallo.
Mein Phönix-Bios macht mir zu schaffen. Ein PC der schon ausgemustert war, weil er alle Augenblicks ausflippte soll nach einer gründlichen Entstaubung wieder zum Leben erweckt werden weil seine Daten besser sind, als die eines z. Zt. betriebenen PC. Der Kühlkörper des Prozessors war so mit Staub zugesetzt, dass seine Kühlwirkung fast Null sein musste. Darin sehe ich den Grund für die Abstürze.

Die Daten so kurz wie möglich:
Komplett PC von Packard-Bell, gekauft in 2007. (Eine brauchbare Webseite der Firma habe ich nicht gefunden).
Mainboard: GA-T671MG mit
Prozessor: Intel Dual-Core 1,6 GHz
RAM: DDR2-RAM 2x 1GB
BIOS: Phönix-AwardBios, Version 06/25/2007-SiS-671-2A7IGG01C-00 oder viel-leicht auch Si671V11

In das Gerät habe ich eine SATA-HDD eingebaut, auf die ich mit der Sicherungsfunktion des Seagate-Diskwizzard die Systempartition eines anderen PC's überspielt habe. Diese wird auch vom PC erkannt, das darauf befindliche Windows7 wird aber nicht gefunden und natürlich auch nicht gestartet. Kann das daran liegen, dass die Systempartition nicht den Kennbuchstaben "C" hat, sondern "I" als nächste freie Bezeichnung des PC's, dessen Systempartition ich "geklaut" habe ?

Beim Einschalten kommt nach den üblichen Bios-Meldungen über Prozessor, Speicher, CPU und HDD folgende Meldung: "Warning! CPU has been changed. Please re-enter CPU-Settings in the CMOS setup and remember to save before quit." Dazu muss ich gestehen, dass ich den Prozessor-Lüfter abgeschraubt habe, um ihn mit Druckluft ausblasen zu können und dabei auch mal die Verriegelung des Prozessors angelupft habe, um zu sehen, wie die Sache von Innen aussieht.

Ich habe schon ein paar Stunden in dem Bios selbst und auch in dem Bios-Kompendium herumgeschnüffelt, in dem man zuerst nachsehen soll, bin aber nicht fündig geworden. Kann mir jemand verklickern was zu tun ist, wenn es heißt "re-enter CPU-settings" ?

mfg und FF=Frohes Fest an alle
wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2012, 12:37 
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Moin!

wohnwagen hat geschrieben:
Der Kühlkörper des Prozessors war so mit Staub zugesetzt, dass seine Kühlwirkung fast Null sein musste. Darin sehe ich den Grund für die Abstürze.

Vielleicht - vielleicht aber auch nicht.
Moderne Prozessoren verfügen über Schutzmechanismen, die die CPU vor Überhitzung bewahren sollen; erkennt der Prozessor (anhand seiner internen Temperatursensoren), daß es zu heiß wird, dann senkt er typischerweise seinen Takt ab und weist dem Board evtl. auch an, die Versorgungsspannung entsprechend abzusenken. Ergebnis: Der Rechner wird langsamer - läuft aber erst mal weiter. Eine Notabschaltung erfolgt erst sehr viel später - das ist dann aber kein Absturz mit Bluescreen oder Einfrieren oder so, sondern die CPU schaltet sich komplett ab -> der Rechner macht gar nichts mehr.
Ob die Abstürze daher auf Überhitzung der CPU zurückzuführen sind/waren, musst Du jetzt nach dem Reinigen des Kühlkörpers erst austesten.
Falls die Abstürze nicht aufhören, kommt auch ein RAM-Defekt in Frage (-> memtest86/memtest86+), ein defektes/überlastetes Netzteil, ein überhitzter Chipsatz oder überhitzter RAM (mal den Kühlkörper auf dem Chipsatz reinigen; evtl. Kabelführung im Gehäuse überarbeiten, so daß die Luft im Gehäuse besser zirkulieren kann. Dabei sollte man die freie Konvektion beachten - Warmluft steigt nach oben...). Dankbar wäre aber auch ein Festplattendefekt (so daß Datenmnüll anstelle korrekten Programmcodes geladen & ausgeführt wird) oder schlichtweg eine "zerbastelte" Betriebssysteminstallation...

Zitat:
Komplett PC von Packard-Bell, gekauft in 2007. (Eine brauchbare Webseite der Firma habe ich nicht gefunden).

Ich kenne da nur http://www.packardbell.com - da gibt's auch eine Supportsektion, ob die aber etwas taugt, kann ich Dir nicht sagen. Mit MOdellbezeichnung & Seriennummer des Rechners (sollte beides auf einem Aufkleber auf dem Gehäuse stehen. Gemeint ist nicht die Windows-Seriennummer, sondern eine von Packard Bell vergebene) müsstest Du da aber weiter kommen.

Zitat:
Mainboard: GA-T671MG

Hersteller ist wohl Gigabyte; auf deren Website ist die PLatine aber erwartungsgemäß nicht zu finden.

Zitat:
BIOS: Phönix-AwardBios, Version 06/25/2007-SiS-671-2A7IGG01C-00 oder viel-leicht auch Si671V11

Da steht zwar "Phoenix", allerdings handelt es sich hierbei um ein Award-BIOS. Phoenix hat Award vor geraumer Zeit übernommen; Award-BIOSse laufen seitdem unter der Bezeichnung "Phoenix-Award". Mit einem "echten" Phoenix-BIOS hat so ein Phoenix-Award aber (außer dem Namen) nichts zu tun, da es eben unter der Haube weiterhin ein Award-BIOS ist.

Zitat:
In das Gerät habe ich eine SATA-HDD eingebaut, auf die ich mit der Sicherungsfunktion des Seagate-Diskwizzard die Systempartition eines anderen PC's überspielt habe. Diese wird auch vom PC erkannt, das darauf befindliche Windows7 wird aber nicht gefunden und natürlich auch nicht gestartet. Kann das daran liegen, dass die Systempartition nicht den Kennbuchstaben "C" hat, sondern "I" als nächste freie Bezeichnung des PC's, dessen Systempartition ich "geklaut" habe ?

Die komplette Windows-Bootmaschinerie kommt ohne Laufwerksbuchstaben aus; diese werden erst dann vergeben, wenn der Rechner schon recht weitgehend hochgefahren ist. Hast Du zwei Windows-Installationen auf einem Rechner, so sieht jede davon ihre eigene Systempartition als Laufwerk c:; die übrigen Buchstaben können per Datenträgerverwaltung recht frei verteilt werden (wenn Du z.B. drei Partitionen auf der Platte hast, wobei in den ersten beiden Partitionen jeweils eine Windows-Installation liegt und die dritte Partition als gemeinsame Datenablage dient, dann kann das Windows aus Partition 1 die zweite Windows-Partition als d: und die Datenpartirtion aus e: sehen; für das zweite Windows kann aber die erste Windows-Partition z.B. w: heißen, und die Datenpatition x:).
Sollte es also tatsächlich an irgend welchen Laufwerksbuchstaben liegen, dann müsstest Du zumindest den Beginn des Windows 7-Startvorghangs zu sehen bekommen - also das bekannte Windows-Logo, das sich auf dem Bildschirm aufbaut. Bekommst Du stattdessen eine Meldung im Sinne von "No Operating System Found", dann stammt diese vom BIOS - und wird erzeugt, da das BIOS (das von Laufwerksbuchstaben überhaupt keine Ahnung hat) kein Betriebssystem findet.
Gängigste Ursachen in diesem Falle:
- Die Platte ist im BIOS-Setup nicht in dr Boot Sequence eingetragen, folglich versucht das BIOS gar nicht erst, von der Platte zu starten;
- Du hast zwar die Systempartition kopiert, nicht aber den Teil des Windows-Bootloaders, der im MBR liegt und der vom BIOS aufgerufen wird & den Bootvorgang dann an die Windows-Partition übergibt. In dem Falle muß der Windows-Bootloader neu installiert werden; dazu braucht's eine Windows 7-DVD; wie das genau geht, muß ich aber auch nachsehen;
- der Bootcode wurde zwar kopiert, die Windows-Partition ist aber nicht als "aktiv" bzw. "Boot-Partition" markiert. Hier kann Dir z.B. PartedMagic helfen.

Zitat:
Beim Einschalten kommt nach den üblichen Bios-Meldungen über Prozessor, Speicher, CPU und HDD folgende Meldung: "Warning! CPU has been changed. Please re-enter CPU-Settings in the CMOS setup and remember to save before quit." Dazu muss ich gestehen, dass ich den Prozessor-Lüfter abgeschraubt habe, um ihn mit Druckluft ausblasen zu können und dabei auch mal die Verriegelung des Prozessors angelupft habe, um zu sehen, wie die Sache von Innen aussieht.

Das Entriegeln des Sockels kann schon ausreichen, damit das BIOS von einem CPU-Tausch ausgeht. Abhilfe ist in der Regel einfach: Schau im BIOS-Setup nach, ob die die Einstellungen zur CPU (insbesondere der FSB-Takt) korrekt sind, und speichere einfach beim Verlassen des BIOS-Setups die Einstellungen (auch dann, wenn Du nichts geändert hast).

Aragorn


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2012, 12:52 
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Moin,
wohnwagen hat geschrieben:
Mein Phönix-Bios macht mir zu schaffen.
Bist du vom "Wohnwagen" jetzt zum PC mutiert? :D Das BIOS in deinem PC ist übrigens ein Phoenix-Award-BIOS, wie du weiter unten bereits korrekt geschrieben hast.

wohnwagen hat geschrieben:
Ein PC der schon ausgemustert war, weil er alle Augenblicks ausflippte soll nach einer gründlichen Entstaubung wieder zum Leben erweckt werden weil seine Daten besser sind, als die eines z. Zt. betriebenen PC. Der Kühlkörper des Prozessors war so mit Staub zugesetzt, dass seine Kühlwirkung fast Null sein musste. Darin sehe ich den Grund für die Abstürze.
Die Möglichkeit ist durchaus gegeben. Kühlwirksame Bauteile im Rechner sollten regelmäßig auf Zuwuchs geprüft werden - ggf. entfernen. Schaue aber bitte auch auf die Elkos, die gerne mal aufplatzen und an Kapazität verlieren. Ein genauso übler Geselle ist zudem gerne mal das Netzteil, wie ich bereits mehrfach hier zuhause als auch im Betrieb feststellen durfte...

wohnwagen hat geschrieben:
Die Daten so kurz wie möglich:
Komplett PC von Packard-Bell, gekauft in 2007. (Eine brauchbare Webseite der Firma habe ich nicht gefunden).
Mainboard: GA-T671MG mit
Prozessor: Intel Dual-Core 1,6 GHz
RAM: DDR2-RAM 2x 1GB
BIOS: Phönix-AwardBios, Version 06/25/2007-SiS-671-2A7IGG01C-00 oder viel-leicht auch Si671V11

Packard-Bell hat eine durchaus brauchbare, wenngleich leicht unübersichtliche Webseite (http://www.packardbell.com), die dem Mutterkonzern daher in nichts nachsteht: Acer... Übrigens: Ich habe den Beitrag nach Award-BIOS verschoben, weil das nicht das hier gemeinte Phoenix-BIOS ist. :-)

wohnwagen hat geschrieben:
In das Gerät habe ich eine SATA-HDD eingebaut, auf die ich mit der Sicherungsfunktion des Seagate-Diskwizzard die Systempartition eines anderen PC's überspielt habe. Diese wird auch vom PC erkannt, das darauf befindliche Windows7 wird aber nicht gefunden und natürlich auch nicht gestartet. Kann das daran liegen, dass die Systempartition nicht den Kennbuchstaben "C" hat, sondern "I" als nächste freie Bezeichnung des PC's, dessen Systempartition ich "geklaut" habe ?
Wenn du aus einem anderen System das OS einfach so überträgst, dann ist die Wahrscheinlichkeit der Malfunktion recht hoch: Andere Treiber, andere Hardware - das mag bei Linux noch vielleicht funktionieren, bei Windows geht das aber meistens daneben.
Windows selbst ist es erstmal schlicht egal, von welcher Partition es booten soll. Es wird sich aber garantiert den Buchstaben C:\ beim nächsten Systemstart hinter die Ohren schreiben :D Wichtig jedoch ist, dass die Platte bootfähig ist. Im System ausprobieren, wo du "klauen" gegangen bist...

wohnwagen hat geschrieben:
Beim Einschalten kommt nach den üblichen Bios-Meldungen über Prozessor, Speicher, CPU und HDD folgende Meldung: "Warning! CPU has been changed. Please re-enter CPU-Settings in the CMOS setup and remember to save before quit." Dazu muss ich gestehen, dass ich den Prozessor-Lüfter abgeschraubt habe, um ihn mit Druckluft ausblasen zu können und dabei auch mal die Verriegelung des Prozessors angelupft habe, um zu sehen, wie die Sache von Innen aussieht.
Hard- als auch Software sind saudumm, die merken das nicht, wenn der Prozessor angelupft wird, wohl aber, wenn plötzlich ein andere Prozessor im Rechner steckt. Hier stellt sich mir auch noch die Frage nach einer möglicherweise erschöpften C-MOS-Batterie. Es hilft durchaus oft, ins BIOS-Setup zu gehen und es mit speichern wieder zu verlassen.
Windows 7 guckt schonmal auf die Prozessordaten, weil es ja eigentlich nicht zulassen soll, was du gemacht hast: HDD clonen und in einem anderen System verwenden. Ansonsten ist das Ausblasen des Kühlkörpers an sich eine super Idee . blockiere dabei aber bitte den Lüfter. Der dreht sonst zu schnell, was einerseits den Lagern nicht wohlbekommt, zum anderen, weil jeder Elektromotor früher oder später auch als Generator wirkt, der Elektronik im Lüfter (und wenn das ganze dann noch mit dem Board verbunden ist, auch dort) schaden kann.

wohnwagen hat geschrieben:
Ich habe schon ein paar Stunden in dem Bios selbst und auch in dem Bios-Kompendium herumgeschnüffelt, in dem man zuerst nachsehen soll, bin aber nicht fündig geworden. Kann mir jemand verklickern was zu tun ist, wenn es heißt "re-enter CPU-settings"?
Das hat eher nichts mit dem BIOS, sondern wohl eher mit dem Windows zu tun. Das BIOS "verheiratet" nur die Hardware, macht Chipsatz & Co untereinander und mit der CPU bekannt.

Dass Aragorn schon wach ist, hatte ich nicht erwartet... :D Der hat zeitgleich mit mir geschrieben, aber einen kleinen Zacken früher abgedrückt - naja, ich bin ja auch älter... :D :D

Frohe Festtage, einen schönen 4. Advent und sonst noch alles, was man sich so zu Weihnachten wünscht!

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Mit freundlichen Grüßen aus dem hohen Norden

Hecki

http://www.bios-info.de Hier gibt es alles rund ums BIOS
http://www.bios-kompendium.de Hier auch...
http://www.bios-info.de/burning/bwelcome.htm Wer's BIOS verbrannt hat...
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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2012, 21:33 
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Moin!

Aragorn hat geschrieben:
- Du hast zwar die Systempartition kopiert, nicht aber den Teil des Windows-Bootloaders, der im MBR liegt und der vom BIOS aufgerufen wird & den Bootvorgang dann an die Windows-Partition übergibt. In dem Falle muß der Windows-Bootloader neu installiert werden; dazu braucht's eine Windows 7-DVD; wie das genau geht, muß ich aber auch nachsehen;

Aaalso... Zum Wiederherstellen des Windows 7-Bootloaders muß der Rechner von der Windows-DVD gebootet werden (dazu musst Du innerhalb eines recht engen Zeitfensters eine beliebige Taste auf der Tastatur drücken - Bildschirmausgabe beachten. Verpasst Du dieses Zeitfenster, so leitet die CD den Bootvorgang an die Festplatte weiter, und der Rechner kommt - mangels bootfähiger Platte - nicht auf die Füße).
Das Windows 7-Setup fragt dann nach Sprache und Tastaturbelegung; anschließend kommst Du auf einen Bildschirm, auf dem mittig eine große Schaltfläche "Jetzt installieren" prangt. Diese darfst Du allerdings nicht anklicken, stattdessen musst Du hier auf den Text "Computerreparaturoptionen" klicken, der sich verschämt in die linke untere Bildschirmecke drückt. Der Rechner sucht dann nach Windows-Installationen und zeigt Dir diese an; im einfachsten Falle besteht die Liste gefundener Installationen nur aus einem einzigen Eintrag ("Windows 7"; den Laufwerksbuchstaben, der da anzgezeigt wird, kannst Du getrost ignorieren). Du wählst dann die Installation aus, die repariert werden soll, und klickst auf "Weiter >".
Anschließend bekommst Du ein Fenster zu sehen, in dem verschiedene "Wiederherstellungstools" aufgelistet sind. Das unterste davon nennt sich "Eingabeaufforderung" - einfach anklicken; es öffnet sich dann das aus Windows bekannte Konsolenfenster. Da setzt Du dann nacheinander die folgenden Befehle ab:
Code:
bootrec /fixmbr
bootrec /fixboot
Der erste Befehl schreibt den Bootcode im MBR der Festplatte neu, der zweite Befehl macht dasselbe mit dem Bootcode innerhalb der Windows-Partition (der zweite Befehl ist höchstewahrscheinlich unnötig - dürfte aber auch keinen Schaden anrichten). Dann einfach die Kommandozeile schließen und den Rechner per Klick auf "Neu starten" neu starten. ;-)

Ich habe das gerade mal mit einer virtuellen Maschine gestestet, bei der ich per Hexeditor den kompletten Bootcode aus dem MBR entfernt hatte - klappt einwandfrei.

Hecki hat geschrieben:
Wenn du aus einem anderen System das OS einfach so überträgst, dann ist die Wahrscheinlichkeit der Malfunktion recht hoch: Andere Treiber, andere Hardware - das mag bei Linux noch vielleicht funktionieren, bei Windows geht das aber meistens daneben.

Die Diagnose - "Windows wird nicht gefunden" - klingt für mich eher nach einer tiefer liegenden Problematik, daher auch meine Ausführungen zum Bootloader. Um sich über die geänderte Hardware aufzuregen, muß der Windows-Startvorgang zumindest mal anlaufen - es würde dann also eine Meldung "Windows wird gestartet" oder das Windows-Logo angezeigt werden.
@ Wohnwagen: Wenn Du das Windows-Logo etc. zu sehen bekommst, der Start aber zwischendrin abbricht, dann liegt das NICHT am Bootloader, meine Ausführungen kannst Du in dem Falle also getrost links liegen lassen. Vielmehr hast Du dann ein Treiberproblem - die sauberste Abhilfe ist in dem Falle eine Windows-Neuinstallation (also von der DVD neu installieren. nicht von einer anderen Partition klonen).

Zitat:
Das hat eher nichts mit dem BIOS, sondern wohl eher mit dem Windows zu tun.

Die Meldung, die Wohnwagen da zitiert hat ("Warning! CPU has been changed. Please re-enter CPU-Settings in the CMOS setup and remember to save before quit.") stammt eindeutig vom BIOS, da sie sich auf den Inhalt des CMOS-RAMs bezieht. Windows kann den zwar evtl. auslesen, da aber die Adresse, an der Angaben zur CPU liegen, von BIOS zu BIOS variieren kann, wird Windows sich sehr schwer tun, die CMOS-Daten korrekt zu interpretieren. Ergo: HIer geht es tatsächlich um das BIOS - und nicht um Windows; das will nach "zu umfangreichen" Hardwareänderungen evtl. neu aktiviert werden - interessiert sich aber ansonsten recht wenig dafür, was im CMOS-RAM steht.

So, fürs Erste war's das von meiner Seite - frohes Fest & so an alle!

Aragorn


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 26. Dezember 2012, 19:17 
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Hallo,

Wünsche Frohes Fest gehabt zu haben.

Hoffentlich seit Ihr nicht allzu enttäuscht, wenn ich gestehe, dass mir von den ganzen Details die Ihr mir geschildert habt nur eines geholfen hat. Das war der Ratschlag, das Bios abzuspeichern, auch wenn man nichts veändert hat. Die obskure Warnung wegen des HDD-Wechsels war danach verschwunden. Ich habe dann kurzentschlossen die HDD neu formatiert und mit dem Neuaufsetzen begonnen. Nachdem Windows erstmal drauf war, und ich ein paar andere Diagnoseprogramme installieren konnte, habe ich den PC allen erreichbaren Prüfungen unterzogen und keine Fehlermeldungen erhalten.

Was mir allerdings etwas spanisch vorkommt ist der/das? RAM. Dafür sind zwei DDR2-Riegel zu je 1 GB verbaut und CPU_Z meint dazu lapidar:Size: 1792 MBytes. Ende der Durchsage. Danach habe ich versucht, an das Memtest86 heranzukommen, das Aragorn empfohlen hat, aber keine downloadbare Version gefunden, die man auf einem normalen PC installieren könnte. Da brauchte ich nochmal etwas Nachlife.

Zudem frage ich mich bangen Herzens, ob ich von der jetzt eingebauten HDD nur die Systempartition auf eine kleinere HDD klonen kann. Die jetzt eingebaute HDD hat 1,5 TB und da für meinen Bedarf 400 MB schon sehr üppig sind, hieße das Perlen vor die Säue schütten. Beim Schnapskaufen am Kiosk hat mir während des Wartens auf die Verkäuferin ein "Experte" (dessen Qualifikation mir unbekannt ist) geraten "Nicht Die HDD auf eine kleinere sichern, sondern klonen. Dann ist auf der kleineren das gleiche drauf wie auf der großen." Die Frage ist: Geht das nur mit der gesamten HDD oder auch allein mit der Systempartition? Im ersten Fall hätte ich mit Zitronen gehandelt, weil ja dann die neue HDD mindesten so groß sein muß, wie die alte. Also muss ich mal wieder nach Klonprogrammen googeln. Bis dann.

mfg wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 26. Dezember 2012, 19:47 
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Moin,

danke, dito.

Du kannst, um das vorwegzunehmen, auch nur die Systempartition klonen, auch von einer großen auf eine kleine Platte - zwangsläufige Voraussetzung ist natürlich, dass die zu klonenden Daten nicht größer als die Platte selbst sind :D Falls du Acronis benutzt, dann erstelle dir lieber ein Image auf eine externe Platte und schreibe das dann auf die "neue" Platte zurück. Direktes Klonen geht zwar, jedoch musst du händisch den MBR neu beschreiben lassen - s. dazu auch Aragorns Beitrag weiter oben.

RAM kann durchaus auch mal kleiner angezeigt werden, als physikalisch verbaut ist. Hast du eine Grafikkarte eingesetzt? Wahrscheinlich nein, du benutzt doch sicher die Onboardgrafik... Die braucht auch RAM und das wird vom Arbeitsspeicher einfach abgezwackt.

Memtest86+ kannst du von mir als Dateianhang bekommen oder als CD- bzw. Floppyimage aus dem Netz, z. B. hier. Gibt es sogar mit Tool, um einen USB-Stick bootfähig als Memorytester einsetzen zu können - wie ich gerade erfahren durfte... Installiert wird da nüscht - Memtest bring seinen eigenen Betriebssystemkernel mit, mit dem es bootet und läuft, völlig losgelöst von dem ganzen Kladderadatsch auf der HDD. So kommt ihm nix in die Quere und es kann ungestört den RAM testen.

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Hecki

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2012, 17:38 
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Hallo hecki,

Sogar am zweiten Weihnachtstag im Dienst am User aktiv ? Gibt es denn bei Forums Fleißkärtchen oder wird nach geschriebenen Zeilen gezahlt? Und wieso nimmt Deine Zweitfrau die Klüngelei mit Deiner Erstfrau namens Computer so einfach hin ?

Das Memtest-Programm ist ja nicht gerade begeisternd. Zuerst will es von zwei meiner drei USB-Sticks nichts wissen, nur weil die ein paar kleine Macken haben und dann rödelt es die ganze Mittagszeit über, knapp zwei Stunden lang, einfach immer weiter und findet noch nicht mal ein einziges kleines Fehlerchen. Das finde ich richtig respektlos von diesem Programm. Was mag das wohl glauben warum man sich die Mühe macht, es zu downzuloaden ?

Gestern habe ich mal ein wenig in Richtung HDD's sichern und HDD's klonen geforscht. Ich meine herausgefunden zu haben, dass man sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen Hurra brüllen kann, der MBR wird in keinem der Fälle kopiert und deshalb wird der PC auch von einer geklonten HDD nicht starten. Ich erinnere mich jetzt auch, dass ich in meinen Jugendjahren mal ebenso krampfhaft wie erfolglos versucht habe, einen MBR nach meinem Gusto umzuschreiben. Ich habe soger auf einer Floppy das Programm namens "PEDDOS" wiedergefunden, mit dem ich damals experimentiert habe. Interessehalber habe ich die Floppy mal ins Laufwerk geschoben, aber mit meiner jetztigen HDD will das Programm nichts mehr zu tun haben. Bevor ich die von Aragorn beschriebene Methode verinnerlicht habe, habe ich den PC auch neu aufgesetzt. Den normalerweise höchstnotwendigen Alkohol zum Jahreswechsel werde ich wohl in eine HDD ummünzen, die in dem PC drin bleiben kann und diese nach Großväterart neu installieren. Das ist zwar bestimmt nicht der schnellste, aber jedenfalls der sicherste Weg. Also werde ich jetzt mal nach einer bedarfsgerechten HDD fahnden.

Inzwischen entbiete ich den Radiogruß aus dessen Anfangsjahren: Ich melde mich nach kurzer Pause wieder.

mfg wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2012, 19:19 
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Moin!

wohnwagen hat geschrieben:
Gibt es denn bei Forums Fleißkärtchen oder wird nach geschriebenen Zeilen gezahlt?

Gezahlt wird nix, und Fleißkärtchen, Bienchen oder so gibt's auch keine - nur (für diejenigen, in deren Religion dieses Konzept vorkommt) "gutes" Karma oder (für Pfadfinder) die tägliche gute Tat. Es soll aber auch Leute geben, denen beides egal ist... ;-)

Zitat:
Das Memtest-Programm ist ja nicht gerade begeisternd. Zuerst will es von zwei meiner drei USB-Sticks nichts wissen, nur weil die ein paar kleine Macken haben und dann rödelt es die ganze Mittagszeit über, knapp zwei Stunden lang, einfach immer weiter und findet noch nicht mal ein einziges kleines Fehlerchen.

Manchmal hilft es, den Test einfach länger laufen zu lassen - ist das Programm mit seinen Testroutinen durch, dann fängt es einfach wieder von vorne an. Zur Not kann man das Ding auch über Nacht laufen lassen...
Erinnere Dich an meinen Bastelrechner, von dem ich es kurz vor Weihnachten hatte - memtest86 hat da nur sporadisch Fehler gefunden, niemals im ersten Durchlauf, und nie 2x an der gleichen Adresse.

Zitat:
Das finde ich richtig respektlos von diesem Programm. Was mag das wohl glauben warum man sich die Mühe macht, es zu downzuloaden ?

Du solltest Dich per Mail beim Autor beschweren; wenn Du ihn überzeugen kannst, daß das sinn macht, dann baut er evtl. einen Generatort für zufällige Speicherfehler ein. Alternativ kann ich Dir auch ein paar garantiert fehlerhafte Speicherriegel per Post schicken - die kannst Du dann auch einbauen, den Test laufen lassen, und Dich über schöne RAM-Fehler freuen. ;-)

Zitat:
Gestern habe ich mal ein wenig in Richtung HDD's sichern und HDD's klonen geforscht. Ich meine herausgefunden zu haben, dass man sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen Hurra brüllen kann, der MBR wird in keinem der Fälle kopiert und deshalb wird der PC auch von einer geklonten HDD nicht starten.

Kommt auf das zum Klonen eingesetzte Tool an. So eine Festplatte besteht za zunächst einmal aus Sektoren, die jeweils eine bestimmte Menge n Daten aufnehmen können. Welche Sektoren jetzt zu welcher Datei gehören, wie diese heißt etc., ist Sache des Dateisystems (die Festplatte an sich hat davon keinerlei Ahnung - muß sie auch nicht, sie muß nur einzeln adressierbare Sektoren zur Verfügung stellen); diese "Metadaten" werden ebenfalls auf der Platte abgelegt. Eine Partition ist jetzt nichts Anderes als ein Block von aufeinanderfolgenden Sektoren; innerhalb der Partition sind bestimmte Sektoren für die Metadaten des Dateisystems reserviert, der Rest steht für Deine Dateien zur Verfügung.
Ein Tool kann beim Klonen einer Platte (bzw. beim Erstellen eines Images einer Partition) unter Umständen viel Arbeit, Zeit und Speicherplatz sparen, indem es nur die Sektoren speichert/kopiert, die auch tatsächlich benötigt werden - also Metadaten oder Nutzdaten enthalten. Dazu muß das Tool natürlich das Dateisystem "verstehen", das da auf der Partition zum Einsatz kommt; wenn man das Dateisystem aber schon versteht, dann kann man duie Geometrie des Dateisystems auf der Zielpartition auch gleich manipulieren - und so z.B. eine Partiton auf eine "zu kleine" Partition klonen, Voraussetzung: Die Zielpartition ist groß genug, um alle Meta- und Nutzdaten aufzunehmen. So ziemlich alle unter Windows gängigen Klon-Tools arbeiten nach diesem Schema; da sie sich hierbei nur um Partitonen und deren Inhalt kümmern können, bleibt der MBR außen vor (er liegt außerhalb aller Partitionen!).
Alternativ kann man auch einfach Sektor für Sektor von einer Platte auf eine andere kopieren - ohne sich dafür zu interessieren, ob und wofür der Sektor gerade verwendet wird. Manipulationen an den Partitionsgrößen sind dabei natürlich nicht möglich - dafür ist man dabei allerdings auch nicht auf Sektoren festgelegt, die Bestandteil einer Partition sind; sprich: Der MBR kann mit kopiert werden. Ein Tool, das genau das kann, ist das auf jedem Linux-System verfügbare dd... Eine per dd geklonte Platte ist bootfähig (-zig mal ausprobiert).

Zitat:
Bevor ich die von Aragorn beschriebene Methode verinnerlicht habe, habe ich den PC auch neu aufgesetzt.

Du bekommst die Kiste in weniger als 5 Minuten neu aufgesetzt? Den Trick musst Du mir zeigen! ;-) In meinem Experiment war die Wiederherstellung des Bootloaders schneller durchgeführt, als ich vorher den Bootloader aus dem MBR getilgt hatte...

Aragorn


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2012, 00:25 
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Moin,

also dass der Computer meine Erstfrau sei, ist wohl definitiv ein Gerücht. Ich bin schon mal ein PC-Mormone :-) Daher habe ich beschlossen, dass die aus Fleisch und Blut doch eher meinem Gusto entspricht :-) und habe sie als Erstfrau auserkoren. Derzeit übe ich mich in der Bedienung meines Tabletts (Medion s9714, soll dem Lenovo a2110a entsprechen).

Memtest ist ein ausgesprochen fleißiges Kerlchen. Es findet Fehler, wenn welche da sind. Das von Aragorn angesprochene Szenario stellt sich ein, wenn der Speicher oder der Kontroller dazu Timingprobleme haben. Einer von beiden ist dann zu langsam, der andere zu schnell... Für einen speicherbedingten Ausstieg reicht das allerdings allemal. Defekte Speicherzellen an sich werden immer an der gleichen Adresse angezeigt.

Also defekte USB-Stöcker gehören ins Recycling... Mir zumindest leuchtet es ein, dass ein Speichertestprogramm so gar nichts von defekten Speichermedien wissen will... :D

Klonen - dazu hatte ich mich oben schon geäußert. Ein bootfähiges Medium ist oft nicht auf dem direkten Weg möglich, auf dem Umweg über ein gespeichertes Image geht es aber - zumindest Acronis tut so.

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Hecki

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2012, 19:22 
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Hallo,

Aragorn hat geschrieben:
Gezahlt wird nix, und Fleißkärtchen, Bienchen oder so gibt's auch keine - nur (für diejenigen, in deren Religion dieses Konzept vorkommt) "gutes" Karma oder (für Pfadfinder) die tägliche gute Tat. Es soll aber auch Leute geben, denen beides egal ist...

Das entzieht sich leider meinem Vorstellungsvermögen. Ich wundere mich immer und immer wieder, wie schnell, präzise und umfangreich man von Euch antworten bekommt. In anderen Foren stellt man immer wieder fest: 27 mal gelesen, Antworten: NULL. Das das immer nur Leute lesen, die dazu nichts sagen können, kann ich einfach nicht glauben. Ich denke sie antworten nur dann, wenn sie hoffen, sich einen Glorienschein verdienen zu können. Ich werde ja auch nicht der einzige sein, der ständig was zu quängeln hat. Ihr wendet demnach für Gotteslohn jede Mange Zeit auf und dass sich jemand wenigstens für die Mühe bedankt, liest man auch reichlich selten.

Aragorn schrieb weiter:
Alternativ kann ich Dir auch ein paar garantiert fehlerhafte Speicherriegel per Post schicken - die kannst Du dann auch einbauen, den Test laufen lassen, und Dich über schöne RAM-Fehler freuen.

Danke für das großherzige Angebot, aber über solcherlei Kram verfüge ich längst reichlich. Ich bin nämlich jemand, der sich freiwillig von überhauptnichts trennt. Und ich bin jetzt auch schon 20 Jahre dabei.

Arargorn schrieb auch:
Du bekommst die Kiste in weniger als 5 Minuten neu aufgesetzt? Den Trick musst Du mir zeigen! In meinem Experiment war die Wiederherstellung des Bootloaders schneller durchgeführt, als ich vorher den Bootloader aus dem MBR getilgt hatte...

Wenn aus Deinem Experiment mein Experiment wird, ist es halt eben keine solches mehr, sondern eine wochenendfüllende Forschungsarbeit.

Folgendes soll auch nicht unkommentiert bleiben:
Du solltest Dich per Mail beim Autor beschweren; wenn Du ihn überzeugen kannst, daß das sinn macht, dann baut er evtl. einen Generatort für zufällige Speicherfehler ein. Alternativ kann ich Dir auch ein paar garantiert fehlerhafte Speicherriegel per Post schicken - die kannst Du dann auch einbauen, den Test laufen lassen, und Dich über schöne RAM-Fehler freuen.

Vor Leuten, die solche Programme zustande bringen, kann man als Amateur nur den Hut ziehen. Man sollte sie im Interesse aller User weder verärgern noch mit zusätzlicher Arbeit belasten.

Jetzt zu Hecki, er schrieb:
Derzeit übe ich mich in der Bedienung meines Tabletts (Medion s9714, soll dem Lenovo a2110a entsprechen).

Also davon lasse ich bewusst die Finger. Gegen die Leute, die im gleichen Büro sitzen und sich gegenseitig mit E-Mails beglücken hatte ich schon immer meine Vorurteile. Die sattsam bekannten Sätze die man täglich zigmal hört: "Wo bist Du denn?" und anschließend "Was machst Du denn da?" stehen mir auch längst bis Oberkante Unterlippe. Aber bitte: Wer Freude daran hat, (oder von berufswegen haben muss) dem sei es neidlos gegönnt.

Folgendes weise ich allerdings entsetzt von mir:
Also defekte USB-Stöcker gehören ins Recycling... Mir zumindest leuchtet es ein, dass ein Speichertestprogramm so gar nichts von defekten Speichermedien wissen will...

Wie soll ich denn dann meine Kartons voll kriegen. Irgendwann werde ich doch in der Glotze mit einem privaten Computermuseum glänzen können. Außerdem sind solcherlei Sachen für manche Tests durchaus nützlich. Wenn so ein Stick erkannt wird, ist das Programm entweder großartig oder absolut besch...., aber nie Mittelmaß.

Das Zitieren hat nicht ganz so geklappt, wie ich mir das erhofft hatte. Trotz sorgfältiger Auswahl war da immer noch ein Zweiter, der auch was geschrieben hatte, aber Ihr werdet schon herausfinden, was gmeint ist. Die ganze Arbeit noch mal zu machen, würde zur Gewichtsabnahme führen. Ich muss mir nämlich jetzt mein Abendmahl zubereiten und hoffe, dass es nicht das letzte ist.

So, genug für heute. Wieder mal Danke für Eure Mühe und bleibt mir gewogen. Ich werde Euch schon bald genug wieder belästigen müssen


Frohes Böllern und ein gutes Neues wünscht

wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013, 23:26 
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Moin,

das Tablett habe ich mir ja nicht zum Mailen sinnloser Fragen angeschafft, sondern um angeberisch meiner Frau den Silvester-Champagner zu kredenzen. Das Üben bezog sich dann auch nur auf's Balancieren desselben auf dem Tablet(t). Ansonsten bin ich der Letzte, der in Rufweite die elektronischen Medien zur Kommunikation nutzt: Der liebe Gott (dessen Existenz freilich einige Leute in Frage stellen) gab mir und meinen Mitmenschen eine etwas anders geartete Kommunikationsmöglichkeit: Das Hören und das Sprechen - wovon ich im Büro und auch hier zu Hause gerne Gebrauch mache.

Das Zitieren ist eine ganz einfache Geschichte hier im Forum: Eckige Klammer auf, "quote", eckige Klammer zu, also so: quote] (Ich habe ganz bewusst eine Klammer weggelassen, sonst stünde das hier als Zitat da...). Per drag and drop den zu zitierenden Text dahinter stellen und dann "[/quote]" schreiben (alles ohne "") Willst du den Namen noch dazusetzen, dann [quote="der da"] und dem zitierten Text dann wieder /quote als Abschluss hintenansetzen. Versuch's mal... Per Vorschau kannst du dir dann dein Werk anschauen, ohne dass es gleich veröffentlicht wird.

Ich glaube, Aragorn und ich machen das hier doch eher gerne - wenn's nervt, gibt es Bescheid. Mich persönlich geht es etwas an die Nieren, wenn sich hier im Forum jemand an der allg. Dt. Rechtschreibung vorbeimogelt und alles klein und ohne Satzzeichen hinkliert. Da erlaube ich mir dann doch schon mal den einen oder anderen Hinweis bzw. halte ganz die Schnauze ;-)

Knallerei: Früher, so vor ~45 Jahren, habe ich mir das Zeuch sogar selbst zusammengemixt. Heute tut mir jder Cent leid, den ich verräuchert und damit die Umwelt gedankenlos geschädigt habe. Folglich setze ich mich ans Fenster oder (bei gutem Wetter) auf den Balkon und schaue dem Treiben zu. Frei nach dem Motto: Gott gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Kraft, die Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterschiden. Inzwischen bin ich so weise, dass der Kampf gegen bestimmte menschliche Eigenschaften dem Kampf gegen die berühmten Windmühlenflügel gleicht... ;-)

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Mit freundlichen Grüßen aus dem hohen Norden

Hecki

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 4. Januar 2013, 12:09 
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Specialist

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Hallo, Hecki,

Kann das nicht ganz schön teuer werden, wenn bei dem Servieren von Sekt auf einem solchen Tablett etwas schief geht? So ganz stocknüchtern ist man ja eigentlich selten, wenn man solche Ideen hat. Außerdem hoffe ich, Du hast keinen unbeabsichtigten Anklang eines Vorwufs herausgelesen.

So, dann werde ich jetzt mal das Zitieren üben: Also
Hecki hat geschrieben:
Zitat:
Das Zitieren ist eine ganz einfache Geschichte
. Was allerdings nicht klärt, welche Funtion der Button "Zitieren" unten rechts hat.

Jetzt bin ich neugierig und gehe mal auf "Vorschau". Staune, kieke wundre mir: Das funzt. Das ist die Sprache die auch ich so wahnsinnig liebe. Irgend jemand hat mir mal verklickert, das käme aus der Hackerszene. Ob der Rest, nämlich Sätze die ohne Punkt und Komme total verdreht geschrieben und mit Rechtschreibfehlern übersät sind, auch von dort kommt weiß ich nicht. Ich sehe den Zusammenhang eher im "Zu dumm zum, zum" oder auch in "Ich Türke, ich nur machen gut Arbeit", weil ich glaube, dass zum erfolgreichen Hacken eine Menge Intelenz gehört.

Die idiotische Sylvesterknallerei hat meiner Ansicht nach auch jede Menge mit dem oben genannten Zusammenhang zu tun. In der Sache sind wir da völlig auf der gleichen Wellenlänge.

mfg wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 4. Januar 2013, 14:21 
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Moderator

Registriert: 26. April 2003, 22:53
Beiträge: 8969
Wohnort: Im hohen Norden
Moin,

damit du auch weisst, was es mit dem Zitieren unten am rechten Topic-Rand zu tun hat, habe ich bei diesem Eintrag mal auf das Knöppken gedrückt. Das Ergebnis-->
wohnwagen hat geschrieben:
Hallo, Hecki,

Kann das nicht ganz schön teuer werden, wenn bei dem Servieren von Sekt auf einem solchen Tablett etwas schief geht? So ganz stocknüchtern ist man ja eigentlich selten, wenn man solche Ideen hat. Außerdem hoffe ich, Du hast keinen unbeabsichtigten Anklang eines Vorwufs herausgelesen.

So, dann werde ich jetzt mal das Zitieren üben: Also
Hecki hat geschrieben:
Zitat:
Das Zitieren ist eine ganz einfache Geschichte
. Was allerdings nicht klärt, welche Funtion der Button "Zitieren" unten rechts hat.

Jetzt bin ich neugierig und gehe mal auf "Vorschau". Staune, kieke wundre mir: Das funzt. Das ist die Sprache die auch ich so wahnsinnig liebe. Irgend jemand hat mir mal verklickert, das käme aus der Hackerszene. Ob der Rest, nämlich Sätze die ohne Punkt und Komme total verdreht geschrieben und mit Rechtschreibfehlern übersät sind, auch von dort kommt weiß ich nicht. Ich sehe den Zusammenhang eher im "Zu dumm zum, zum" oder auch in "Ich Türke, ich nur machen gut Arbeit", weil ich glaube, dass zum erfolgreichen Hacken eine Menge Intelenz gehört.

Die idiotische Sylvesterknallerei hat meiner Ansicht nach auch jede Menge mit dem oben genannten Zusammenhang zu tun. In der Sache sind wir da völlig auf der gleichen Wellenlänge.

mfg wohnwagen

Wie du jetzt bestimmt siehst, kommt dann dein gesamter Beitrag nebst von wem er stammt ins Zitat hinein...
DIE Sprache, die wir beide so innig gern haben, stammt mitnichten aus der Hackerszene, sondern ist ein Produkt aus Unfähigkeit, Faulheit und Unkenntnis (nicht ganz richtig, da früher in den Programmiersprachen keinesfalls zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden werden konnnte - es wurde nur klein geschrieben). Richtig etabliert hat sich das, als sich das "Simsen" breit machte. Da auf Groß- und Kleinschreibung zu achten, hat jegliche "Geschwindigkeit" aus den SMSen genommen und das geht ja überhaupt und ganz und gar nicht... Sodann fielen noch die Stzzeichen dieser Unart zum Opfer. Das Ergebnis ist hanebüchen und haarsträubend für jemanden, der noch recht intensiven Deutschunterricht genießen durfte - am Gymnasium war das ein Hauptfach mit etlichen Wochenstunden und solchen Gemeinheiten, wie Goethe und Schiller...

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Hecki

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 4. Januar 2013, 19:13 
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Specialist

Registriert: 18. Januar 2009, 13:16
Beiträge: 208
Wohnort: Köln
Hallo hecki,

ja wenn das so ist. Ganze Postings zu zitieren wird wohl nur bei Leuten vorkommen, die sich wortkarg auf einzelne Sätze beschränken.

Ein Gumminasium habe ich zwar erst betreten als ich fast 50 war und die starkstromseitige Instanhaltung von rd. 60 stadtkölnischen Gebäuden übernehmen durfte, aber wenn man gelegentlich ein Buch liest anstatt viereckige Augen von Glotze, Handy und PC zu bekommen, eignet man sich ganz automatisch auch ein halbwegs manierliches Deutsch an. Goethe und Schiller kamen aber auch schon in den Vierzigern gelegentlich in der Schinderkule vor.

mfg Wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlermeldung: CPU-Wechsel
BeitragVerfasst: 4. Januar 2013, 19:34 
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Moderator

Registriert: 26. April 2003, 22:53
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Moin,

dem ist meinerseits nichts mehr hinzuzufügen... :D

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Hecki

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