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 Betreff des Beitrags: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013, 17:18 
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Hallo,
Wenn mein Chef früher auf ein Schreiben "b. R." geschrieben hatte, habe ich das als "Bin ratlos" interpretiert. Jetzt mus ich es hier mal damit versuchen, also: "b. R"
Mit meiner Klonerei habe ich es soweit gebracht, dass sich die neue HDD nicht nur nicht mehr meldet, sie stoppt offensichtlich auch das BIOS.
Folgender Ablauf:
Große HDD mit Discwizzard auf neue HD geklont, alles bestens, PC Startet von Neuer HD. In der Datenträgerverwaltung von WIN7 festgestellt, dass die vier vorhandenen Partitionen im Verhältnis der beiden Gesamt-Speichevolumina (1,5 zu 0,32 TB) verkleinert wurden.
Bis auf die Systempartition alle Partitionen der neuen HDD gelöscht und dann die Größen der einzelnen Partitionen auf die gewünschten Gößen neu eingestellt. Klappte alles bestens. Mir fiel allerdings auf, dass aus der vierten Partition ein logisches Laufwerk geworden war. Kombiniert: Aus MBR und Anhang ist eine eigene Partition geworden. Die neue Einstellung wurde aber vom PC akzeptiert.
Noch ein paar fehlende Programme nachinstalliert (Adobe Reader, MS Ofiiice, Druckertreiber usw.) Alles ok.
Dann hat WIN7 sich selbstständig drei Windows-Updates reingezogen, die einen Neustart erforderlich machten.
Anstelle des Neustarts glaubte CHKDSK die oben erwähnte vierte Partition überprüfen zu müssen. Das hat sie getan, eine Stunde lang. Dann war auf dem Schirm längere Zeit keine Veränderung mehr erkennbar. Vorsichtshalber laufen lassen und ca. eine Stunde lang Mittagspause gemacht. Immer noch keine Veränderung.
In der Annahme, der Check sei komplett, PC neu gestartet. Ergebnis: Siehe oben. Auf dem Monitor zeigt sich das Eröffnungbild des BIOS und dann ist Ende. Keine Reaktion des PC's mehr auf Tastatur oder Maus. Das BIOS läßt sich nicht Öffnen, die Startauswahl HDD oder CD reagiert nicht, einfach NICKESE.

Grosse Frage: Wie komme ich wieder an die HDD ran, oder kann die sich verabschiedet haben? Rauchzeichen habe ich keine gesehen.

mfg Wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013, 21:14 
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Moin!

wohnwagen hat geschrieben:
Bis auf die Systempartition alle Partitionen der neuen HDD gelöscht und dann die Größen der einzelnen Partitionen auf die gewünschten Gößen neu eingestellt. Klappte alles bestens. Mir fiel allerdings auf, dass aus der vierten Partition ein logisches Laufwerk geworden war. Kombiniert: Aus MBR und Anhang ist eine eigene Partition geworden.

Falsch kombiniert. ;-) Kleiner Exkurs zur Partitionierung (damit die Hintergründe & Funktionsweise etwas klar werden):
So eine Festplatte macht zunächst einmal nichts Anderes, als Speicherplatz bereitzustallen. Dieser Speicherplatz ist dabei in "Sektoren" einer fixen Größe unterteilt; diese Sektorgröße nehmen wir hier einfach mal als 512 Byte an. Die Sektoren sind - beginnen bei Sektor 0 - einfach durchnummeriert; jeder Sektor kann also anhand seiner Nummer eindeutig adressiert werden.
Sektor 0 kommt jetzt eine besondere Bedeutung zu - das ist nämlich der berühmt-berüchtigte MBR. Im Großen und Ganzen besteht der MBR aus drei Komponenten:
  • Einer Signatur ("Magic Number"), die diesen Sektor als MBR ausweist (dadurch wissen BIOS & Betriebssystem, was sie mit diesem Sektor anzufangen haben);
  • der Partitionstabelle;
  • einem Bereich, in dem Programmcode abgelegt werden kann, der dann beim Booten automatisch ausgeführt wird (hier liegt klassischerweise der "Anfang" des Bootloaders, den z.B. Windows oder Linux auf der Platte installiert haben).
Die Partitionstabelle kann Informationen über maximal vier Partitionen aufnehmen - und zwar wird in der Tabelle abgelegt, wo sich die Partition auf der Platte befindet (angegeben anhand der Sektornummern), ob die Partition bootfähig ist (die Windows-Systempartition ist als bootfähig gekennzeichnet, eine Datenpartition in der Regel nicht. Das "Bootfähig"-Flag kann von dem Teil des Bootloaders ausgewertet werden, der im MBR liegt - auf diese Weise kann der Bootloader feststellen, auf welcher Partition sich das Betriebssystem befindet. Eine Garantie, daß jeder Bootloader dieses Flag auswertet, gibt's jedoch nicht ;-) ), und um welchen "Typ" Partition es sich handelt (soll hier nicht weiter wichtig sein; wichtig ist hierbei nur, daß es einen Partitionstyp gibt, der eine Partition als "erweiterte Partition" ausweist - dazu später mehr).

Theoretisch kann man also eine Partitionstabelle erstellen, die Sektor 0 (den MBR) einer Partition zuordnet - das geht ganz einfach, indem man diese Partition bei Sektor 0 beginnen lässt. In der Praxis ist das aber eher ungeschickt: Damit so eine Partition nutzbar wird, muß sie formatiert werden. Dabei werden innerhalb der Partition Datenstrukturen erstellt, die Angaben über die gespeicherten Dateien, die vorhandenen Verzeichnisse, freien Platz etc. aufnehmen können - und ein Teil dieser Strukturen muß an einer bestimmten Stelle innerhalb der Partition liegen ("Wurzel" des Dateisystems - mit den da abgelegten Informationen sind dann alle weiteren Verwaltungsstrukturen erreichbar). Je nachdem, welches Dateisystem verwendet wird, können diese Datenstrukturen z.B. auch mal im ersten Sektor der Partition landen - und beginnt die Partition mit dem MBR, so würde dabei der MBR eben überschrieben werden. Du würdest alle Informationen über auf der Platte vorhandene Partitionen verlieren - und hättest damit keinen Zugriff mehrt auf Deine Daten... Diagnose: Unclever. ;-)
Der MBR wurde also mitnichten mit irgend einem "Anhang" zu einer neuen Partition zusammengefasst!

Mit dem "logischen Laufwerk" hat es vielmehr folgende Bewandnis: Die Partitionstabelle des MBR kann - wie schon geschrieben - maximal vier Partitionen definieren; mehr Platz ist im MBR schlichtweg nicht vorhanden. Willst Du mehr als vier Partitionen anlegen, dann geht das aber dennoch - indem Du einen der Tabelleneinträge im MBR nutzt, um eine (oben schon erwähnte) "erweiterte Partition" anzulegen.
Der erste Sektor dieser erweiterten Partition ist jetzt genau so aufgebaut wie ein MBR (insbesondere enthält er ebenfalsl eine MBR-Signatur und eine Partitionstabelle) - mit zwei kleinen Unterschieden: Der Bereich für den Bootloader bleibt leer, und es werden nur die beiden ersten Einträge der Partitionstabelle dieses Sektors genutzt. Der erste Eintrag dieser "erweiterten" Partitionstabelle wird genutzt, um eine neue Partition zu definieren, die Du nachher völlig normal formatieren & nutzen kannst; diese Partition muß sich allerdings komplett innerhalb der erweiterten Partition befinden. Der zweite Eintrag der "erweiterten" Partitionstabelle wird genutzt, um innerhalb der erweiterten Partition eine weitere ("innere") erweiterte Partition zu erstellen, die dann den Rest des Platzes der "äußeren" erweiterten Partition enthält.
Diese "innere" erweiterte Partition enthält wiederum einen "erweiterten" MBR, der dann wiederum zwei Partitionen definieren kann - und so weiter, und so fort.
Partitionen, die anhand ihres Partitionstype als "erweiterte Partition" gekennzeichnet sind, werden (überraschenderweise) "erweiterte Partitionen" genannt - wobei man hierbei im Allgemeinen die Existenz sämtlicher erweiterter Partitionen ignoriert, die nicht in der MBR-Partitionstabelle definiert sind (auch wenn Du in einer erweiterten Partition fünf weitere Datenpartitionsn hast, zeigen Dir die gängigen Partitionsierungstools nur die "äußerste" erweiterte Partition an).
Partitionen, die nicht als erweiterte Partitionen gekennzeichnet sind, werden als "primäre Partitionen" bezeichnet, wenn sie direkt im MBR der Festplatte definiert sind - oder eben als "logische Partitionen", wenn sie sich innerhalb einer erweiterten Partition befinden.

Zitat:
Anstelle des Neustarts glaubte CHKDSK die oben erwähnte vierte Partition überprüfen zu müssen.

Das ist die "logische" Partition, nehme ich an?

Zitat:
In der Annahme, der Check sei komplett, PC neu gestartet.

Wenn Windows der Ansicht ist, es muß beim Booten chkdsk laufen lassen, dann wartet es, bis der Check durchgelaufen ist; im Anschluß wird der Start völlig normal fortgesetzt, oder Windows startet neu (abhängig davon, ob ein Neustart erforderlich ist; das hängt davon ab, was chkdsk alles getan oder nicht getan hat). Der Neustart hat also einen laufenden Dateisystemcheck unterbrochen -> im Allgemeinen nicht gut.

Zitat:
Ergebnis: Siehe oben. Auf dem Monitor zeigt sich das Eröffnungbild des BIOS und dann ist Ende. Keine Reaktion des PC's mehr auf Tastatur oder Maus. Das BIOS läßt sich nicht Öffnen, die Startauswahl HDD oder CD reagiert nicht, einfach NICKESE.

Was passiert, wenn Du die Festplatte abklemmst (also Datenkabel abziehen. Falls das eine IDE-Platte ist, also mit 40-poligem Pfostenstecker für das Datenkabel, dann macht es evtl. Sinn, das Datenkabel am Mainboard abzuziehen - das erspart das Umjumpern eines zweiten, am gleichen Kabel angeschlossenen Laufwerks)? Wenn der Rechner dann weiter kommt (BIOS lässt sich aufrufen, Rechner bootet von CD bzw. meldet "Operating System not found" oder so), dann ist die Festplatte schonmal der richtige Ansatzpunkt.
Ändert sich auch mit abgeklemmter Platte nichts am Fehlerbild, dann liegt's nicht an der Platte, und Du hast ein anderes Problem...

Zitat:
Grosse Frage: Wie komme ich wieder an die HDD ran, oder kann die sich verabschiedet haben? Rauchzeichen habe ich keine gesehen.

Rauchzeichen sind nicht zwingend erforderlich, wenn Elektronik stirbt. Ich würde erst mal testen, was der Rechner ohne Platte tut; kommt er ohne das Laufwerk auf die Füße, dann würde ich die Platte in ein externes Gehäuse verfrachten und erst bei laufendem System anschließen (so kann sie das BIOS nicht verwirren) und dann einen Datenrettungsversuch starten.

Aragorn


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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 11. Januar 2013, 10:08 
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Moin,

kurz zusammengefasst: Die Wahrscheinlichkeit, dass CHKDSK das BIOS zerlegt, ist lim 0. Eher hat sich irgendetwas anderes verabschiedet. Wie Aragorn bereits vermerkte, betreibe das Board bitte einfach mal solo

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Mit freundlichen Grüßen aus dem hohen Norden

Hecki

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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 11. Januar 2013, 12:53 
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Hallo, die Herren, Da ward Ihr ja wieder mal zu meinen Gunsten richtig fleißig. DANKE!

Für mich ist es ein Wunder, was alles in so einer unscheinbaren Blechbüchse steckt. Wiedermal 'ne Menge gelernt.

Klar, mit dem logischen Laufwerk das war Unsinn. Das wäre ja die fünfte Partition gewesen und dass es davon nur vier geben kann, hat sich ja sogar mir unvergesslich eingeprägt.
Zum Thema CHKDSK: Es kann doch wohl nicht sein, dass der Check einer Partition von etwa 170 GB nach zwei Stunden noch nicht abgeschlossen ist. Solange hatte es ja keine Veränderung auf dem Momitor gegeben. Vielleicht war die HDD zu dem Zeitpunkt ja schon so geknickt, dass der Check irgendwo einfach abgebrochen wurde.
Der Fehler kann im Übrigen nicht im PC selbst stecken, denn der läuft mit einer anderen HDD wie eine Eins.
Die HDD muss es böse erwischt haben. Inzwischen habe ich sie in einen anderen PC eingebaut und es mit GParted versucht. Während des Starts von GPartet erschien eine Vielzahl wirrer Fehlermeldungen, U. A. recht häufig "Errno 16". Als Gpartet endlich auf dem Monitor erschien, war von einer HDD nichts zu sehen. Aragorn folgend habe ich sie dann in das Gehäuse einer externen USB-HDD gesteckt. Der PC meldet zunächst, es würde Gerätetreibersoftware installiert, versucht das eine ganze Weile und bricht dann mit der Meldung "Fehlgeschlagen" ab. Wenn ich den PC mit angestöpselter HDD zu starten versuche, wird der Start blockiert. Er findet erst statt, wenn ich die defekte HDD abziehe.
Falls Euch dazu noch etwas anderes einfällt, als das Wort "Wertstoffhof" kann ich nur sagen uAwG.

mfg Wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 11. Januar 2013, 23:19 
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Moin,

nichts mehr einfallen lassen wäre zu einfältig. Greif dir gelegentlich das Tool HDDSCAN - gibt es für lau im Netz - und arangiere dich damit. Dann lässt du es einfach mal auf deine Platte los ;-) Aber bitte nur auf diese verdächtig kaputte... Denn mit HDDSCAN kannst du dir dein lebendes System plätten ("Low Level Format"), also Vorsicht. Alternativ kannst du es auch mal mit dem plattenherstellereigenen Testtool versuchen.

Es kann sehr wohl sein, dass CHKDSK stundenlang auf der Platte rumrumort. Wenn irgendwo irgendwie irgendein defekter Sektor gefunden und nicht gelesen werden kann, dann mag es noch schnell gehen. Sind das aber einige (zig)tausend, dann dauert es schon mal. Schließlich versucht CHKDSK etliche Male auf einen unlesbaren Sektor zuzugreifen, ehe es das tut, was auch du getan hast: Entnervt aufgeben - um das Gleiche beim nächsten defekten (oder nur unlesbaren) Sektor fortzusetzen.

Bringt das alles nur noch Frust, dann bringt es unendlich Lust, das Teil zur Endverwertung zu bringen.
Drauf nimmst dir ein'n zur Brust, aber keinen übern Durst und beginnst Freudenlieder zu singen. :D

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Hecki

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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 12. Januar 2013, 14:11 
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Moin!

wohnwagen hat geschrieben:
Zum Thema CHKDSK: Es kann doch wohl nicht sein, dass der Check einer Partition von etwa 170 GB nach zwei Stunden noch nicht abgeschlossen ist. Solange hatte es ja keine Veränderung auf dem Momitor gegeben. Vielleicht war die HDD zu dem Zeitpunkt ja schon so geknickt, dass der Check irgendwo einfach abgebrochen wurde.

Eine möglkiche Ursache für einen solchen "endlosen" chkdsk-Lauf hat Hecki ja schon genannt.
Ebenfalls interessant wäre, was chldsk anstellt, wenn das Dateisystem größer ist als die Partition (wenn also die Verwaltungs-Datenstrukturen des Dateisystems Bezug nehmen auf Festplattensektoren, die sich außerhalb der Partition befinden, auf der das Dateisystem angelegt ist) - sowas kann durchaus vorkommen, wenn Du eine Partition verkleinerst (was bei Deinem Umzug auf eine andere Platte ja geschehen ist), das dazu verwendete Tool aber fehlerhaft arbeitet (auch Dateisysteme entwickeln sich weiter; ein Tool, das ein von WinXP geschriebenes NTFS-Dateisystem korrekt verkleinern kann, kann daher ggf. bei einem von Win7 erstellten Dateisystem Murks bauen).

Also: Bevor Du die Platte schredderst, sollte die Fehlerursache gefunden sein; evtl. ist der endlose chkdsk-Lauf durch ein "sehr defektes" Dateisystem zu erklären, und auch das Aufhängen des BIOS kann ein Softwareproblem sein (die Partitionstabelle ist dann dochj noch etwsas komplexer gestrickt, als oben angegeben; schleichen sich da Inkonsistenzen ein, dann weiß das BIOS mit dieser Tabelle - die es ja lesen & verstehen können muß, damit der Rechner von der Platte booten kann - evtl. nichts anzufangen und hängt sich auf).
Hecki hat Dir ja schon etwas zur hardwareseigen Analyse der Platte geschrieben; mit Hilfe der PartedMagic- bzw. GParted-CD sind noch ein paar andere Spielchen möglich - dazu morgen mehr.

Zitat:
Der Fehler kann im Übrigen nicht im PC selbst stecken, denn der läuft mit einer anderen HDD wie eine Eins.

Eine gute Nachricht! ;-)

Zitat:
Die HDD muss es böse erwischt haben. Inzwischen habe ich sie in einen anderen PC eingebaut und es mit GParted versucht. Während des Starts von GPartet erschien eine Vielzahl wirrer Fehlermeldungen, U. A. recht häufig "Errno 16". Als Gpartet endlich auf dem Monitor erschien, war von einer HDD nichts zu sehen. Aragorn folgend habe ich sie dann in das Gehäuse einer externen USB-HDD gesteckt. Der PC meldet zunächst, es würde Gerätetreibersoftware installiert, versucht das eine ganze Weile und bricht dann mit der Meldung "Fehlgeschlagen" ab. Wenn ich den PC mit angestöpselter HDD zu starten versuche, wird der Start blockiert. Er findet erst statt, wenn ich die defekte HDD abziehe.

Warte mal ab, was der von Hecki angeregte Hardwaretest ergibt. Sollte die Platte hardwareseitig OK sein, dann sollte es ausreichen, den MBR zu plätten - was natürlich mit 100% Datenverlust verbunden ist; Du sparst dann aber wenigstens das Geld für ein neues Laufwerk.

Aragorn


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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 12. Januar 2013, 15:17 
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Hallo Aragorn,

Der Versuch mit HDDSCAN war negativ. Das Programm erkennt die HDD ebenfalls nicht.

Inzwischen habe ich eine Anfrage beim Support von Seagate gestartet. Auf deren Antwort bin ich neugierig, aber die wird ja frühestens am Montag kommen.

Auf die "Spielchen", die GParted noch ermöglicht, bin ich genauso neugierig.

Vom Geräte-Mänätscher von WIN7 wird die HDD wenigstens als vorhanden erkannt. Allerdings mit Warndreieck. Und die zugehörige Meldung lautet: "Das Gerät kann nicht gestartet werden". Windows-eigene Reparaturversuche betreffen eigentlich nur den Treiber. Und da ist angeblich der neueste installiert.

mfg wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 12. Januar 2013, 18:31 
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Moin,

nun könnte man ja mal versuchen, die Platte wieder bei Windoofs zu integrieren - also mittels Pladdnmänädscher alle Partitionen löschen und dann mal guggst du... :-)

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Hecki

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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 12. Januar 2013, 18:36 
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nun könnte man ja mal versuchen, die Platte wieder bei Windoofs zu integrieren - also mittels Pladdnmänädscher alle Partitionen löschen und dann mal guggst du... :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 13. Januar 2013, 13:26 
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Moin Hecki.

Schön wär's ja, aber die Datenträgerverwaltung von WIN7 erkennt die HDD ja nicht.

mfg wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 13. Januar 2013, 15:41 
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Moin!

Stecke die Platte doch nochmal in das externe Gehäuse, das Du da verwendet hast, schließe es aber noch nicht an den Rechner an. Die Kiste gehört dann von der PartedMagic- bzw. GParted-CD gebootet (welche davon Du verwendest, ist letztendlich egal; ich bevorzuge PartedMagic, da hier mehr nützliche Tools enthalten sind und dieses System beim Booten weniger Benutzereingriffe benötigt. Im Folgenden gehe ich davon aus, daß jeweils adie aktuellste verfügbare Version zum Einsatz kommt - also PartedMagic vom 25.12.2012 bzw. GParted Live 0.14.1-6).

Nach dem Booten öffnest Du dann bitte ein Konsolenfenster (bei der PartedMagic-CD reicht dafür ein Mausklick auf das Bildschirmsymbol, das sich als drittes Icon von links am unteren Bildschirmrand befindet. Bei der GParted Live-CD solltest Du das Partitionierungswerkzeug, das da ja automatisch startet, erst einmal beenden; die Konsole erreichst Du dann per Doppelklick auf das mit "Terminal" betitelte Bildschirmsymbol).
Dann bitte die Platte anstöpseln & einschalten - ich gehe hier davon aus, daß das gute Stück per USB angebunden wird. Im Konsolenfenster setzt Du dann bitte - nach sagen wir mal 20-30 Sekunden Wartezeit, die Platte braucht ja Zeit, um anzulaufen und sich beim Rechner zu melden - den folgenden Befehl ab:
Code:
dmesg
Als Rückmeldung bekommst Du dann die Meldungen, die der Linux-Kernel seit dem Booten erzeugt hat; diese Meldungen sollten enden mit einem Block, der in etwa wie folgt aussieht:
Code:
[20871.414013] usb 2-1.4: new SuperSpeed USB device number 3 using xhci_hcd
[20871.431709] usb 2-1.4: New USB device found, idVendor=1f75, idProduct=0902
[20871.431712] usb 2-1.4: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
[20871.431714] usb 2-1.4: Product: PenDrive
[20871.431715] usb 2-1.4: Manufacturer: Innostor
[20871.431716] usb 2-1.4: SerialNumber: 0902100000000000000000000918
[20871.432518] scsi15 : usb-storage 2-1.4:1.0
[20872.432887] scsi 15:0:0:0: Direct-Access     Innostor Innostor         1.00 PQ: 0 ANSI: 5
[20872.434199] sd 15:0:0:0: Attached scsi generic sg5 type 0
[20872.435132] sd 15:0:0:0: [sdd] 63242240 512-byte logical blocks: (32.3 GB/30.1 GiB)
[20872.435330] sd 15:0:0:0: [sdd] Write Protect is off
[20872.435339] sd 15:0:0:0: [sdd] Mode Sense: 03 00 00 00
[20872.435510] sd 15:0:0:0: [sdd] No Caching mode page present
[20872.435519] sd 15:0:0:0: [sdd] Assuming drive cache: write through
[20872.436957] sd 15:0:0:0: [sdd] No Caching mode page present
[20872.436967] sd 15:0:0:0: [sdd] Assuming drive cache: write through
[20872.437473]  sdd: sdd1
[20872.438358] sd 15:0:0:0: [sdd] No Caching mode page present
[20872.438365] sd 15:0:0:0: [sdd] Assuming drive cache: write through
[20872.438372] sd 15:0:0:0: [sdd] Attached SCSI removable disk
(im diesem Beispiel war das ein USB-Stick und keine Platte; das macht aber keinen Unterschied für den weiteren Verlauf).

Dieser Output lässt sich zerlegen in mehrere Abschnitte:
Code:
[20871.414013] usb 2-1.4: new SuperSpeed USB device number 3 using xhci_hcd
[20871.431709] usb 2-1.4: New USB device found, idVendor=1f75, idProduct=0902
[20871.431712] usb 2-1.4: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
[20871.431714] usb 2-1.4: Product: PenDrive
[20871.431715] usb 2-1.4: Manufacturer: Innostor
[20871.431716] usb 2-1.4: SerialNumber: 0902100000000000000000000918
Hier meldet der Rechner, daß er ein neues USB-Gerät gefunden hat, und gibt ein paar Angaben zum Gerät aus.

Code:
[20871.432518] scsi15 : usb-storage 2-1.4:1.0

Der Rechner verwendet den Treiber usb-storage, um mit dem angeschlossenen Gerät umzugehen - genau so soll es sein, schließlich ist das ja ein Datenträger. Dieser USB-Massenspeichertreiber meldet die Platte beim SCSI-Subsystem des Betriebssystems an (das ist bei halbwegs modernen Linux-Systemen für quasi alle Festplatten, CDs, USB-Sticks etc. zuständig, unabhängig davon, ob das wirklich SCSI-Hardware ist oder nicht). Das SCSI-Subsystem geht in meinem Beispiel davon aus, daß die Platte an SCSI-Controller Nr. 15 hängt - diese Nummerierung kann bei Dir anders aussehen.

Code:
[20872.432887] scsi 15:0:0:0: Direct-Access     Innostor Innostor         1.00 PQ: 0 ANSI: 5
[20872.434199] sd 15:0:0:0: Attached scsi generic sg5 type 0
[20872.435132] sd 15:0:0:0: [sdd] 63242240 512-byte logical blocks: (32.3 GB/30.1 GiB)

Das SCSI-Subsystem erkennt, daß es sich (in meinem Beispiel) um einen 32-GByte-Datenträger handelt, und meldet diesen unter der Bezeichnung sdd beim Betreibssystem an (kann bei Dir auch anders heißen).

Code:
[20872.437473]  sdd: sdd1

Auflistung der Partitionen, die der Rechner auf dem Datenträger gefunden hat. GGf. steht hier auch etwas von "Bad partitions" oder einer "Unknown partition table" oder so - dann kann das System mit der Partitionierung der Platte nichts anfangen.

Code:
[20872.438372] sd 15:0:0:0: [sdd] Attached SCSI removable disk

Der Datenträger ist angemeldet und kann verwendet werden.

Interessant wäre jetzt, wie weit das System bei Deiner Platte kommt. Wenn der Rechner der Platte einen Gerätenamen (bei mir: sdd) zuweist, danach aber hängt, dann ist es gut möglich, daß die Platte hardwareseitig OK ist und das Nicht-Erkennen lediglich durch eine vermurkste Partitionierung zustande kommt. In dem Falle kannst Du einfach den MBR mit Nullen überschreiben; die Platte sieht dann für das Betriebssystem wieder "neu" aus. Der Befehl dafür unterscheidet sich zwischen den beiden Live-CDs leicht; bei PartedMagic ist es
Code:
dd if=/dev/zero of=/dev/sdd bs=512 count=1
Die GParted Live-CD braucht hier stattdessen ein
Code:
sudo dd if=/dev/zero of=/dev/sdd bs=512 count=1
Achtung: Du musst hier in diesem Befehl das sdd unbedingt durch den Gerätenamen ersetzen, unter dem Dein Rechner die Platte führt! Tust Du das nicht, so plättest Du evtl. der falschen Platte die Partitionstabelle - und entziehst damit alle darauf gespeicherten Daten erst einmal dem Zugriff (die Platte sieht dann leer aus!).

Im Anschluß daran sollte die Platte dann auch wieder in der Windows-Datenträgerverwaltung auftauchen.

Hängt die Erkennung der Platte allerdings schon früher, so daß z.B. das SCSI-Subsystem gar nicht zum Zuge kommt, dann ist sehrt wahrscheinlich mit der Hardware etwas faul.

Aragorn


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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 13. Januar 2013, 21:29 
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Hallo Aragorn,
Ich staune immer wieder über die Mühe, die Du Dir mit deinen Clienten gibst. Mehr als DANKE geht hier leider nicht.

Ich habe getan wie mir geheißen wurde, habe mir eine CD mit Parted Macgic.iso zugelegt und das Sytem so gestartet, wie Du es beschrieben hast. Erfolg: die defekte HDD kam nicht sehr weit, dann gab es folgende Meldung:
[ 217.696063] NFSD: Unable to end grace period: -110
[ 326.695044] usb 1-3: new high speed USB device number 3 using ehci_hcd
[ 336.838115] usb 1-3: New USB device found, iVendor=174c, idProduct=5106
[ 336.838124] usb 1-3: New USB device strings: Mfr=2, Product=3, SerialNumber=1
[ 336.838130] usb 1-3: Product: AS2105
[ 336.838115] usb 1-3: Manufacturer: ASMedia
[ 336.838115] usb 1-3: can’t set config #1, error -110
root@partedmagic:~#
Dabei ist ASMedia das Fabrikat des USB-Gehäuses.

Dann habe ich die HDD in ein anderes USB-Gehäuse eingebaut, in der Hoffnung, das möge eine bessere Elektronik haben. Damit ist sie tatsächlich bis zu der Zeile mit dem usb-storage, also der Angabe über den verwendeten Treiber gekommen. Danach kamen nur noch Fehlermeldungen, die für mich böhmische Dörfer sind. Von Namensgebung sdb keine Spur. Aus Neugier habe ich dann mal den Partitions Editor geöffnet und mich in GParted wiedergefunden. Mit der freundlichen Bemerkung "Searching/dev/sdb partitions" hat das Programm nach geschlagenen 23 Min. die Partitionen der defekten HDD angezeigt, so wie ich sie angestrebt habe, allerdings einschl. des, auf unerklärliche Weise zustandegekommenen logischen Laufwerkes als vierte Partition. Alle Partitionen waren dabei mit eienm Warndreieck versehen. Beim Versuch, auf eine der Partitionen zuzugreifen, um herauszubekommen, was das Warndreieck aussagt, fror die Anzeige sofort ein und war nicht mehr ansprechbar. Das Spielchen habe ich dann wiederholt und in einer zweiten Konsole die von Dir angegebene Befehlszeile "dd if=/dev...." eingetippt. Rödel, rödel, rödel, ca 10 Min lang. Dann erschien folgende Meldung:
1+0 records in
1+0 records out
512 bytes (512B) copied, 168,348 s, 0,0kB7s

Als ich dann wieder verucht habe, mit geparted an die sdb heranzukommen erschien nach rel. kurzer Zeit das GPartetfeld mit nur einem Word in sdb: "unallocated". Was wohl soviel heißt wie "nicht zugeordnet"
Nun hatte ich gehofft, ich habe den Krieg gewonnen und könne munter drauflos partitionieren, aber Pustekuchen: sdb ist von der Bildfläche verschwunden.

Nach dem Motto "Versuch macht kluch" habe ich dann versucht, den PC mit eigesteckter defekter HDD neu zu starten, was ja bis dato immer blockiert wurde. Aber siehe da, es wurde ein Treiber geladen und es hieß "Das Gerät kann jetzt verwendet werden". Im Explorer gab es das jetzt verwendbare Gerät aber überhaupt nicht. Also im Gerätemanager nachgesehen, dort war die HDD als "Funktioniert einwandfrei" ausgewiesen. In der Datenträgerverwaltung erschien die HDD auch, war aber (mit einem Hinweis auf einen notwendigen MBR) noch zu initialisieren. Das ging dann doch noch daneben weil es hieß, die angegebene Datei wurde nicht gefunden.

Wenn ich die Sache richtig interpretiere habe ich also jetzt eine absolut jungfräuliche HDD. Da Du das als anzustrebenden Zustand beschrieben hast, gehe ich davon aus, dass es Dir nicht schwerfällt, mir zu vermitteln, wie ich diese letzte Klippe umgeschifft kriege und einen MBR auf die HDD zaubern kann. Du siehst mich also in froher Erwartung, die 65 € für die HDD gerettet zu haben. Bis dann.

mfg wohnwagen


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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 13. Januar 2013, 23:48 
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Moin!

wohnwagen hat geschrieben:
Dabei ist ASMedia das Fabrikat des USB-Gehäuses.

... bzw. des im Gehäuse eingesetzten USB/SATA-Wanlderchips (der übersetzt zwischen SATA, also der Schnittsellle der Festplatte, und USB, über das das Gehäuse an den Rechner angebunden wird). Die Herstellerkennung, die der Kernel an der Stelle ausgibt. bezieht sich immer auf das per USB sichtbare Gerät (was nun mal primär der Wandlerchip wäre) - was außen auf dem Gahäuse drauf steht. sieht der Rechner dagegen nicht.

Zitat:
Dann habe ich die HDD in ein anderes USB-Gehäuse eingebaut, in der Hoffnung, das möge eine bessere Elektronik haben. Damit ist sie tatsächlich bis zu der Zeile mit dem usb-storage, also der Angabe über den verwendeten Treiber gekommen.

Schrottige USB-Kabel und ausgeleierte Buchsen sorgen auch immer mal wieder für Ärger. Inkompatibilitäten zwischen Wandlerchip und USB-Controller bzw. Platte kommen gelegentlich auch vor - wobei die Platte hier (wegen der nur teilweise zueinander kompatiblen Versionen des SATA-Standards) eine häufigere Fehlerquelle ist.

Zitat:
Alle Partitionen waren dabei mit eienm Warndreieck versehen.

Für seine Darstellung der Partitionierung versucht GParted bei jeder einzelnen Partition, herauszufinden, wie groß das auf der Partitoon abgelegte Dateisystem ist und wie viel Platz davon noch frei ist. Dazu mu0 es natürlich versuchen, die Dateisystemstrukturen in den Partitionen einzulesen und zu interpretieren - was insbesondere bei defekten Dateisystemen schon mal eine ganze Weile dauern kann.
Kann GParted mit dem Dateisystem nichts anfangen (weil es eben dieses Dateisystem nicht versteht, oder weil es zu stark beschädigt ist), dann gibt's ein Warndreieck zu sehen.

Zitat:
512 bytes (512B) copied, 168,348 s, 0,0kB7s

Das waren keine 10 Minuten, sondern nur knappe 3... Macht aber nix, zum Schreiben von 512 Byte ist das extrem lang. Das kann auf ein Problem mit dem Gehäuse hindeuten - oder auf eine starke Beschädigung der Platte.
Du solltest vor der weiteren Verwendung die Platte einem gründlichen Test unterziehen - dazu muß sie allerdings direkt in den PC eingebaut werden (per externem Gehäuse klappt das in der Regel nicht: Die Diagnosetools, die die Plattenhersteller so anbieten, reden typischerweise nur mit internen Platten, und eine Analyse mit Hilfe der SMART-Funktionen der Platte scheitert in der Regel m USB/SATA-Wandler, da nur wenige dieser Chips die nötigen Kommandos zur Platte durchschleusen).
Ist die Platte wieder im Rechner verbaut, dann kannst Du die Kiste wieder von der PartedMagic-CD booten. Im Konsolenfenster verrät Dir ein
Code:
fdisk -lu
, welche Partitionen auf welcher Platte existieren - so kannst Du die "Problemplatte" schnell identifizieren, da sie ja momentan keine Partitionstabelle trägt & folglich "leer" ist.
Nehmen wir man an, die "Problemplatte" nennt sich /dev/sdb... dann seien Dir die folgenden Befehle empfohlen:
Code:
smartctl -s on /dev/sdb
smartctl -t long /dev/sdb
smartctl -t offline /dev/sdb
smartctl -a /dev/sdb
Der erste dieser Befehle stellt sicher, daß die SMART-Funktionen der Platte aktiv sind (SMART ist eine Sammlung von Funktionen, mit deren Hilfe eine Festplatte ihren "Gesundheitszustand" testen und bewerten kann). Der zweite und dritte Befehl stoßen jeweils eine Testroutine an; dabei teilt Dir der Rechner jedes Mal mit, wann der Test voraussichtlich abgeschlossen sein wird. Solange ein Test läuft, solltest Du der Platte keine weiteren Befehle schicken - soll heißen: Nach dem Befehl "-t long" abwarten, bis die Uhrzeit erreicht ist, die die Konsole Dir zurückmeldet, und da sicherheitshalber nochmal eine Viertelstunde drauf schlagen. Beim Befehl "-t offline" ist es das gleiche Spielchen; der letzte Befehl kommt dann erst, wenn der im dritten Befehl angestoßene Test durch ist. Diese Tests können - je nach Platte - durchaus mehrere Stunden dauern - Du solltest also etwas Zeit mitbringen. Und: Das von der Live-CD gestartete System meint evtl., daß es sich in einer anderen Zeitzone befindet - alle Zeitangaben beziehen sich auf die Systemuhr des von der CD gestarteten Betriebssystems (sollte unten rechts auf dem Desktop zu sehen sein ;-) ).
Dieser letzte Befehl erzeugt einen länglichen Report - Beispiel:
Code:
miranda:/home/js# smartctl -a /dev/sdb
smartctl 5.43 2012-06-05 r3561 [x86_64-linux-3.2.0-4-amd64] (local build)
Copyright (C) 2002-12 by Bruce Allen, http://smartmontools.sourceforge.net

=== START OF INFORMATION SECTION ===
Model Family:     Hitachi Ultrastar A7K2000
Device Model:     Hitachi HUA722010CLA330
Serial Number:    JPW9K0J828EPHL
LU WWN Device Id: 5 000cca 396e00561
Firmware Version: JP4OA3EA
User Capacity:    1,000,204,886,016 bytes [1.00 TB]
Sector Size:      512 bytes logical/physical
Device is:        In smartctl database [for details use: -P show]
ATA Version is:   8
ATA Standard is:  ATA-8-ACS revision 4
Local Time is:    Sun Jan 13 22:11:09 2013 CET
SMART support is: Available - device has SMART capability.
SMART support is: Enabled

=== START OF READ SMART DATA SECTION ===
SMART overall-health self-assessment test result: PASSED

General SMART Values:
Offline data collection status:  (0x85) Offline data collection activity
                                        was aborted by an interrupting command from host.
                                        Auto Offline Data Collection: Enabled.
Self-test execution status:      (   0) The previous self-test routine completed
                                        without error or no self-test has ever
                                        been run.
Total time to complete Offline
data collection:                ( 9870) seconds.
Offline data collection
capabilities:                    (0x5b) SMART execute Offline immediate.
                                        Auto Offline data collection on/off support.
                                        Suspend Offline collection upon new
                                        command.
                                        Offline surface scan supported.
                                        Self-test supported.
                                        No Conveyance Self-test supported.
                                        Selective Self-test supported.
SMART capabilities:            (0x0003) Saves SMART data before entering
                                        power-saving mode.
                                        Supports SMART auto save timer.
Error logging capability:        (0x01) Error logging supported.
                                        General Purpose Logging supported.
Short self-test routine
recommended polling time:        (   1) minutes.
Extended self-test routine
recommended polling time:        ( 165) minutes.
SCT capabilities:              (0x003d) SCT Status supported.
                                        SCT Error Recovery Control supported.
                                        SCT Feature Control supported.
                                        SCT Data Table supported.

SMART Attributes Data Structure revision number: 16
Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds:
ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAG     VALUE WORST THRESH TYPE      UPDATED  WHEN_FAILED RAW_VALUE
  1 Raw_Read_Error_Rate     0x000b   100   100   016    Pre-fail  Always       -       0
  2 Throughput_Performance  0x0005   136   136   054    Pre-fail  Offline      -       94
  3 Spin_Up_Time            0x0007   119   119   024    Pre-fail  Always       -       320 (Average 318)
  4 Start_Stop_Count        0x0012   100   100   000    Old_age   Always       -       657
  5 Reallocated_Sector_Ct   0x0033   100   100   005    Pre-fail  Always       -       0
  7 Seek_Error_Rate         0x000b   100   100   067    Pre-fail  Always       -       0
  8 Seek_Time_Performance   0x0005   140   140   020    Pre-fail  Offline      -       30
  9 Power_On_Hours          0x0012   100   100   000    Old_age   Always       -       2983
 10 Spin_Retry_Count        0x0013   100   100   060    Pre-fail  Always       -       0
 12 Power_Cycle_Count       0x0032   100   100   000    Old_age   Always       -       657
192 Power-Off_Retract_Count 0x0032   100   100   000    Old_age   Always       -       692
193 Load_Cycle_Count        0x0012   100   100   000    Old_age   Always       -       692
194 Temperature_Celsius     0x0002   240   240   000    Old_age   Always       -       25 (Min/Max 14/35)
196 Reallocated_Event_Count 0x0032   100   100   000    Old_age   Always       -       0
197 Current_Pending_Sector  0x0022   100   100   000    Old_age   Always       -       0
198 Offline_Uncorrectable   0x0008   100   100   000    Old_age   Offline      -       0
199 UDMA_CRC_Error_Count    0x000a   200   200   000    Old_age   Always       -       0

SMART Error Log Version: 0
No Errors Logged

SMART Self-test log structure revision number 1
Num  Test_Description    Status                  Remaining  LifeTime(hours)  LBA_of_first_error
# 1  Short offline       Completed without error       00%      2979         -
# 2  Short offline       Completed without error       00%      2972         -
# 3  Short offline       Completed without error       00%      2969         -
# 4  Short offline       Completed without error       00%      2965         -
# 5  Short offline       Completed without error       00%      2962         -
# 6  Short offline       Completed without error       00%      2960         -
# 7  Short offline       Completed without error       00%      2958         -
# 8  Short offline       Completed without error       00%      2953         -
# 9  Short offline       Completed without error       00%      2952         -
#10  Short offline       Completed without error       00%      2947         -
#11  Short offline       Completed without error       00%      2946         -
#12  Short offline       Completed without error       00%      2941         -
#13  Short offline       Completed without error       00%      2936         -
#14  Short offline       Completed without error       00%      2930         -
#15  Short offline       Completed without error       00%      2928         -
#16  Short offline       Completed without error       00%      2925         -
#17  Short offline       Completed without error       00%      2919         -
#18  Short offline       Completed without error       00%      2917         -
#19  Short offline       Completed without error       00%      2916         -
#20  Short offline       Completed without error       00%      2913         -
#21  Short offline       Completed without error       00%      2908         -

SMART Selective self-test log data structure revision number 1
 SPAN  MIN_LBA  MAX_LBA  CURRENT_TEST_STATUS
    1        0        0  Not_testing
    2        0        0  Not_testing
    3        0        0  Not_testing
    4        0        0  Not_testing
    5        0        0  Not_testing
Selective self-test flags (0x0):
  After scanning selected spans, do NOT read-scan remainder of disk.
If Selective self-test is pending on power-up, resume after 0 minute delay.

miranda:/home/js#
Der Abschnitt, der mit "=== START OF INFORMATION SECTION ===" beginnt, listet lediglich ein paar Angaben zur Platte auf - Hersteller, Modellbezeichnung, Firmware, Seriennummer etc. Treten hier irgend welche seltsamen Zeichen auf anstelle von Buchstaben, dann solltest Du das Datenkabel zur Platte ersetzen; ändert das nichts, dann hat die Elektronik der Platte ziemlich sicher einen Hau -> Tonne.
Dicht unterhalb von "=== START OF READ SMART DATA SECTION ===" findest Du ein "SMART overall-health self-assessment test result". Steht hier etwas anderes als "PASSED", dann sollte die Platte ausgetauscht werden.
Dann ist die Tabelle interessant, die sich ab "Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds:" im Report befindet; insbesondere die mit "WHEN_FAILED" betitelte Spalte ist da relevant - befindet sich da in einer Zeile etwas anderes als ein Strich, dann liegt entweder aktuelle in Problem mit dem Gesundheitszustand der Platte vor, oder aber es gab in der Vergangenheit in Problem, die Platte hat sich aber wieder erholt. In beiden Fällen sollte das Laufwerk ersetzt werden.
Wenn möglich, dann kannst Du ja mal die komplette Tabelle posten (die Spalte "FLAG" ist uninteressant und kann damit ausgelassen werden; bei "TYPE" kann nichts Anderes stehen als "Pre-fail" und "Old_age", so daß Du das abkürzen kannst, "p" und "o" reichen z.B. völlig aus; und "UPDATED" kennt auch nur die Möglichkeiten "Always" und "Offline" - auch hier kannst Du Dir also Arbeit sparen. Alternativ einfach den Bildschirm abfotografieren, das Foto ins Netz stellen & hier verlinken, oder... ;-) ). Aus dieser Tabelle lässt sich ablesen, ob die Platte ggf. kurz davor ist, über den Jordan zu gehen.

Der Rest des Outputs ist dann wieder eher uninteressant.

------------------------------------------------------------------------------------

Weiter im Text:

Zitat:
Als ich dann wieder verucht habe, mit geparted an die sdb heranzukommen erschien nach rel. kurzer Zeit das GPartetfeld mit nur einem Word in sdb: "unallocated". Was wohl soviel heißt wie "nicht zugeordnet"

Exakt - der "dd"-Befehl hat den MBR incl. Partitionstabelle überschrieben, ergo gibt's keine Partitionen auf der Platte, ergo findet GParted nix.

Zitat:
Im Explorer gab es das jetzt verwendbare Gerät aber überhaupt nicht.

Das ist völlig normal. Windows hat erkannt, daß es sich bei diesem Gerät um eine externe Festplatte in einem USB-Gehäuse handelt, und hat diese in Betrieb genommen - nichts Anderes soll Dir die Treiber-Meldung sagen.
Der Explorer listet allerdings keine Festplatten auf, sondern ausschließlich Partitionen, die in erner Art und Weise formatiert sind, die Windows versteht. Damit Du von der Platte etwas im Explorer siehst, muß da also eine Partition angelegt werden, diese muß formatiert werden - und diese Partition taucht dann im Explorer auf.

Zitat:
In der Datenträgerverwaltung erschien die HDD auch, war aber (mit einem Hinweis auf einen notwendigen MBR) noch zu initialisieren. Das ging dann doch noch daneben weil es hieß, die angegebene Datei wurde nicht gefunden.

"Datenrträgerverwaltung" und "intiialisieren" sind schonmal die richtigen Stichworte - eine Fehlermeldung habe ich da aber bisher noch nicht zu sehen bekommen... Kannst Du hier mal den kompletten Wortlaut posten?

Zitat:
Wenn ich die Sache richtig interpretiere habe ich also jetzt eine absolut jungfräuliche HDD.

Nein - nur eine Platte, die bei hinreichend schlampiger Betrachtung auf den ersten Blick wie jungfräulich aussieht. Wie Du aber gemerkt hast, reicht das aus, damit der Rechner wieder mit angeschlossener Platte bootet. ;-)

Zitat:
Da Du das als anzustrebenden Zustand beschrieben hast, gehe ich davon aus, dass es Dir nicht schwerfällt, mir zu vermitteln, wie ich diese letzte Klippe umgeschifft kriege und einen MBR auf die HDD zaubern kann. Du siehst mich also in froher Erwartung, die 65 € für die HDD gerettet zu haben. Bis dann.

An sich hast Du da mit der Datenträgerverwaltung schon den richtigen Weg eingeschlagen. Wie schon weiter oben geschrieben, macht es mich aber stutzig, daß das Plätten des MBR so lange gedauert hat - das könnte auf ein Plattenproblem hindeuten; führe also bitte zunächst einmal die beschriebenen SMART-Selbsttestes durch.
Ansonsten kannst Du - wenn Windows nicht mag - auch per GParted einen neuen MBR incl. (dann erst mal leerer) Partitonstabelle erstellen: Wählte in GParted die zu bearbeitende Platte aus; dann kannst Du über das "Device"-Menü, Eintraf "Create Partition Table", eine neue Partitionstabelle anlegen.

Aragorn


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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 16. Januar 2013, 18:02 
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Hallo Aragorn,
Mit der HDD komme ich einfach nicht zu Potte. Wenn ich von meinen spärlichen Englischkenntnissen Gebrauch machen soll, drücke ich es so aus: I have the nose full, PAINTED FULL !!!
Vorgestern und Gestern hat sie mich schier zum Verzweifeln gebracht. Wie von Dir empfohlen habe ich sie in den PC eingebaut. Erster Erfolg: Start blockiert. Abgesteckt, PC bis auf die Bootauswahl hochgefahren, wieder angesteckt, PC und Parted Magic starten. Fdisk –lu auf der Konsole eingetippt: NICKESE, HDD existiert nicht. Partitions-Editor ausprobiert, rödel, rödel, rödel, keine HDD gefunden aber nach etlichen Versuchen etwas, das sich sr0 nannte. Da das ja wohl kaum meine HDD sein konnte, habe ich abgebrochen.
Um Deinem Wunsch nachzukommen zu posten, was es mit der nicht gefundenen Datei in der Datenträgerverwaltung auf sich hat, habe ich die HDD wieder in das USB-Gehäuse gesteckt. Sie erschien erneut sowohl im Dateimanager als auch in der Datenträgerverwaltung. Der PC startete allerdings wiederum erst mit dem Trick, ihn vor dem Anstöpseln halb hochzufahren. In der DFatenträgerverwaltung aber wieder als "unallocated". Danach folgender Ablauf:
Klick auf Datenträgerinitialisierung
Text: Sie müssen den Datenträger initialisieren, damit LDM darauf zugreifen kann. Darunter.
Anzeigefeld: Datenträger 1
Darunter: Den folgenden Partitionsstil für den ausgewählten Datenträger verwenden:
Wahlmöglichkeit: MBR (Master Boot Record) oder GPT (Guid Partitionstabelle)
Zu GPT gibt es dann noch eine Erläuterung.
Da letzteres aber wohl ohnehin nicht in Betracht kommt, habe ich MBR gewählt und OK gedrückt.
Dann erschien die Windoofs Eieruhr und damit hatte sich’s für ne Stunde.
Bei einem zweiten Versuch erschien die HDD nicht mehr als zu initialisieren, sondern als normale HDD mit nicht zugeordnetem Speicherplatz. Dann habe ich versucht eine Partition anzulegen mit Größenangabe, Dateisystem und Volumensbezeichnung. Es kam eine Anzeige, die mit „Verwaltung virtueller Datenträger“ betitelt war und darin die schon erwähnte Meldung „Das System kann die angegebene Datei nicht finden.“
Nach einigen Versuchen ließ Windows sich doch erweichen und ich konnte (warum auch immer) eine Partition anlegen. Das verlief völlig normal. Die zweite Partition verlief auch normal, aber es wurde gemeldet „Die Partition wurde nicht fehlerfrei formatiert.“ Alle weiteren Versuche wurden blockiert.
Ich habe es dann nochmal mit Partition Magic probiert und konnte in Gparted die beiden restlichen Partitionen erstellen. Das dauerte allerdings gefühlte Ewigkeiten. Mit fdisk –lu wurden die beiden vorhandenen HDD‘s völlig gleichwertig angezeigt. Die weiteren Befehle für die Test wurden aber nicht angenommen (wahrscheinlich ja wohl weil die HDD als externe HDD an USB lief). Dann habe ich es mit den Tests aus den Seagate Tools probiert. Schon bei SMART hieß es: „Der Test steht nicht zur Verfügung“ Es gibt dann noch einen kurzen und einen langen HDD-Selbsttest. Beide bestanden. Zwei weitere Tests, mit Einfacher Kurztest und einfacher Langzeittest betitelt, standen ebenfalls nicht zur Verfügung. Beim einfachsten Test, nämlich dem Neustart des PC’s, hat die HDD wieder den Start blockiert, war also trotz des möglichen Zugriffs in Gparted alles andere, nur nicht ok. Daraufhin habe ich ein wenig auf HB-Männchen gemacht und mir den von Hecki empfohlenen Drink besorgt. Wie schiebst DU doch so schön >>> Tonne.
Die um Rat gebetene Firma Seagate macht es sich übrigens recht einfach: „Schicken Sie uns die HDD zu, dann werden wir feststellen, ob es ein Garantiefall ist“. Da man schlechtem Geld kein gutes hinterherwerfen soll frage ich mich, ob ich das Paketporto riskieren soll. Welche Auskunft es von denen gibt, kann man sich ja an drei von fünf Fingern abzählen.


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 Betreff des Beitrags: Re: HDD Klonen
BeitragVerfasst: 16. Januar 2013, 21:17 
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Registriert: 26. April 2003, 22:53
Beiträge: 8978
Wohnort: Im hohen Norden
Moin,

ich glaube selten etwas, glauben ist was für alte Frauen, nicht für alte Männer :D Aber ich denke die Platte ist ein Garantiefall. Bügele sie nochmalk mit einem LL-Format platt und ab zu Siegaiht (oder Siegaiht nicht, wie in diesem Fall ;-) ).

_________________
Mit freundlichen Grüßen aus dem hohen Norden

Hecki

http://www.bios-info.de Hier gibt es alles rund ums BIOS
http://www.bios-kompendium.de Hier auch...
http://www.bios-info.de/burning/bwelcome.htm Wer's BIOS verbrannt hat...
Mehl: hecki[minus]burn[at]gmx[punkt]de


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