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BeitragVerfasst: 17. August 2005, 12:59 
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Hallo
Ich schildere jetzt mal meine Odysee von vorne bis hinten, vielleicht kann mir ja jemand helfen....

Mein Rechner ist ein alter Mediamarkt-Fujitsu-Siemens Komplettrechner,
PIII650, Das Mainboard ist das MSI-6156 2.1 BX7, Award 4.51

Ich habe mehrmals neue Platten eingebaut, da ich einiges an Platz
benötige, erst zusätzlich zu der 20GB eine 30GB, dann eine 120GB, nachdem mir gesagt wurde, dass eine 160GB absolut unmöglich wäre.
Diese 120er (Samsung) lief erst, nachdem ich sie auf 32GB-Clip gejumpert hatte, und mir wie von Samsung empfohlen, den
Ontrack Samsung Disk Manager heruntergeladen hatte, der ein sogenanntes Dynamic Drive Overlay auf die Platte schrieb... dieses sorgte dafür, dass Win98SE die Platte vollständig lesen konnte, während mein Bios sie für eine 32er hielt.
Nachdem ich durch ein Update auf XP "aufstieg", konnte dieses jedoch die Platte nicht mehr lesen, und wollte sie stets nur formatieren...
Ausserdem erkannte es nur die erste Partition...
Ich habe sie jetzt bereits in mehrere Rechner eingebaut, Win2000 und höher reagieren gleich wie XP, alte 98 Rechner können noch die erste Partition lesen, aber viele Dateien haben Fehler und sie lässt sich nur sehr langsam auslesen.
Ein Computerfachmann gab mir folgenden Tip:
-Eine neue 120er kaufen (hab ich)
-Bios Updaten, damit diese gleich ohne diesen DDO ausgelesen werden kann... (hier ist mein Problem, dazu später)
-Dann mit einem Programm wie Ghost oder Powerquest Drive Image
versuchen die restlichen Daten auf die neue 120er zu retten...

Das Problem, dass sich beim Bios Update ergibt:
Dieses Award 6.00 kann man ja irgendwie nur käuflich erwerben???
Also zumindest wollen die auf der AwardHP immer Kohle von mir..
Bei MSI gibts dieses Bios zum runterladen, aber dass nennt sich ja 1.6, und wenn ich 4.51 hab, ist dass dann nicht eine niedrigere Version?
Auf jeden Fall, habe ich alle Tips des Bios Kompendiums beachtet:
-die Caches disablen, Startdiskette usw
-Msi hat mir noch geraten, den Onboard Sound auszuschalten, alle Platten und Erweiterungskarten bis auf die GraKa rauszunehmen... trotzdem bleibt das Flash Programm immer stehen, wenn man die Datei eingeben solle, in der sich das Bios befindet...
Es hat zwar schon den richtigen Namen hingeschrieben , der Cursor dahinter blinkt, aber Kein Tastendruck führt zu einem Fortschreiten des geschehens...

meine Fragen nochmal in der Zusammenfassung:

1.Brauche ich das Biosupdate überhaupt?
Laut diesem Thread benötigt XP ja gar keine Festplattenerkennung des Bios..
2.Gibt es das Award 6.00 auch irgendwo kostenlos?
3.Ist diese Version die ich da Versuche zu flashen überhaupt eine Höhere als meine?
4.und was mache ich dabei falsch, dass sich das Prog aufhängt?

Wenn mir jemand 5. noch eine guten Tip hat, wie ich die Daten retten könnte, wäre ich natürlich noch dankbarer...
Samsung Support konnte mir noch weiterhelfen..
("Liegt vielleicht daran, dass sie per Update zu XP gewechselt haben, probieren sies mal mit ner kompletten Neuinstllation..." :roll: )

auf jeden fall jetzt schon mal Danke für jeden, ders versucht :D


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BeitragVerfasst: 17. August 2005, 14:26 
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Wohnort: Im nicht ganz so hohen Norden ....
4.51PG ist die Version des Bioskerns aber nicht die Versionsnummer des Bios von MSI. Diese ist in der aktuellsten Version wohl 1.6.

Durch den DDO und die nachträgliche Inst von XP hast Du Dir wohl den DDO zerschossen/verbogen so das es zu diesen Datenfehlern kommt.

Bitte VOR dem Updateversuch den Bios-ID UND die MSI Bioskennung durchgeben um Verwechslungen zu vermeiden !! (MS6156BX 1.4 + Datum sollte oben links auf dem Bildschirm unterhalb des Award Logos zu sehen sein beim Starten)

Mit Glück kannst Du Deine Daten retten aber mit Pech sind die durch den verbogenen/zerstörten DDO über'n Jordan.

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BeitragVerfasst: 19. August 2005, 12:18 
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also oben links steht:
Award Modular Bios v4.51PG
(C) 1984-98... blblaa
und dann:
W6156VF1 V2.1 020300

aber das Bios Update funzt ja nicht... siehe oben...

ich hab noch das hier gelesen:

Zitat:
Windows 2000 & Windows XP: Diese Systeme sind an sich zwar nicht darauf angewiesen, daß das BIOS die Platte komplett erkennt, da auch diese Systeme die Platte nicht über die BIOS-Routinen, sondern über hardwarespezifische Treiber ansprechen - einige dieser Treiber können allerdings ein BIOS benötigen, das die Platte komplett erkennt.
Das Betriebssystem sollte daher zunächst einmal in einer Partition installiert werden, die komplett innerhalb des vom BIOS erkannten Bereiches liegt. Anschließend den aktuellen Treiber für den verwendeten IDE-Controller (ist meistens im Chipsatz integriert) besorgen und installieren; Rechner neu booten. Wenn die Platte jetzt in der Datenträgerverwaltung mit ihrer kompletten Kapazität erkannt wird, dann kann der freie Bereich ohne weitere Bastelarbeiten partitioniert, formatiert und genutzt werden.


Das werd ich auch mal ausprobieren, wenn ich an die Treiber komm...

Bei Passieren übrigens die komischsten Dinge:
Bei mir wird seit neustem eine neue Festplatte angezeigt, die ca. 8MB Kapazität hat... ???!!!
Ohne(!) Das irgendeine andere Festplatte momentan angeschlöossen wäre!
Ist sowas normal? Wie krieg ich die wieder weg?
edit: hab grad rausgekriegt, dass das eine Partition von c: sein soll?!
Ich hab überhaupt keine Partition von C: gemacht!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. August 2005, 13:18 
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Registriert: 24. Oktober 2002, 02:07
Beiträge: 4530
Wohnort: Im nicht ganz so hohen Norden ....
W6156VF1 = MS-6156VA in einer OEM-Version von Fujitsu-Siemens mit Boardrevision 2.x. Updates sollten eigentlich von dort bezogen werden aber bei diesem Board kann auch das MSI-Bios genommen werden (wenn FSC kein aktuelles anbietet)

http://www.msi-computer.de/produkte/mai ... Seite=BIOS

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 Betreff des Beitrags: Große Festplatte auf K7VZA 3.0
BeitragVerfasst: 21. Februar 2006, 15:19 
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Beginner

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Beiträge: 2
Hallo und guten Tag,

erstmal schön zu sehen, daß ich scheinbar richtig bin; hier sind ja wohl so einige Hardcore-Bastler unterwegs :wink: . Nun also zu meinem Problem:

Habe mir eine 250Gb P-ATA Platte gekauft. Diese wird im Bios als 136gb Platte erkannt, obwohl das Bios seit Version 3.6a angeblich Festplatten >137Gb erkennt ("2. Update to patch 137GB H.D. limitation"). Ich habe das Bios auf die letzte bekannte Version gepatcht (3.7a, auch bekannt als k7vza3x_xpsp2_fix oder k7vza10b. Dieses wird auf der ECSUSA-Seite nicht angezeigt, da kann ich aber nix dafür :roll: ).


Mein Windows XP(SP2) erkennt die Festplatte aber anstandslos in der richtigen Größe (233,76 GB).
Jetzt les ich hier:
Zitat:
Wenn die Platte jetzt in der Datenträgerverwaltung mit ihrer kompletten Kapazität erkannt wird, dann kann der freie Bereich ohne weitere Bastelarbeiten partitioniert, formatiert und genutzt werden.

Hm, ist das so? In anderen Foren hab ich sowas gelesen wie: Datenverlust kann nicht ausgeschlossen werden. Wie kann ich ausprobieren, ob dem so ist? Reicht es, die komplette HD als eine Partition zu formatieren, und dann Daten herumzuschieben?
Und warum erkennt mein $%§?! Bios die Platte nicht? Kann da vielleicht der Herr Borg Nummer Eins was ausrichten?

Nochmal zur Info:
Mainboard ECS K7VZA PCB 3.0
Bios-Version: 3.7a (OEM Sign-On :K7VZA 01/11/2004)
Festpladde: Maxtor DiamondMax 10 250Gb UDMA 133

Vielen Dank erstmal...

edit: habe mal spasseshalber zwei Partitionen erstellt, eine mit 133GB(sollten eigentlich 137 sein, vielleicht lerne ich ja irgendwann mal MB in GB umzurechnen...) und eine zweite mit ca 100 GB. Habe auf die zweite ungefähr 8 GB an Daten draufgeschaufelt, was auch ohne Probleme ging. HD Tune ist ganz zufrieden mit der Übertragungsrate, SMART-Status ist auch ok, aber: Prozessorauslastung bis zu 25%! Das ist auf jeden Fall zu viel...oder? Hm, sie hängt natürlich jetzt als Slave am ersten Controller - macht das was aus? Nach meiner Auffassung könnte es sein, daß Windows jetzt die Datenübertragung alleine machen muß, ohne Biosunterstützung - oder denk ich da falsch?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Februar 2006, 20:08 
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Beiträge: 8941
Wohnort: Neu-Isenburg
Moin!

WinXP erledigt die Datenübertragung grundsätzlich ohne BIOS-Unterstützung - sonst wäre es auch nicht in der Lage, die Platte komplett zu nutzen, obwohl das BIOS nur einen Teil der Kapazität sieht. Mal davon abgesehen ist das BIOS auch nur ein Stück Software, das - richtig - auf der CPU läuft und diese daher belastet. PLattenzugriffe mit "BIOS-Unterstützung" sind also mitnichten schneller/CPU-schonender als Zugriffe, die am BIOS vorbei direkt auf der Hardware landen (WinXP geht - wie alle modernen Betriebssysteme - exakt diesen Weg).
Die hohe CPU-Auslastung kann mehrere Ursachen haben:
1. Du hast keinen passenden IDE-Treiber installiert. Typisxcherweise ist der IDE-Controller Bestandteil des Chipsatzes, der passende Treiber ist also in den Chipsatztreibern enthalten. Einige Boards haben jedoch einen zusätzlichen Controllerchip aufgelötet, der dann weitere IDE-Kanäle bereitstellt - sollte die Platte an einem solchen Chip hängen, dann musst Du natürlich den Treiber für diesen Chip einspielen.
- Die Platte wird im Multiword-DMA-Modus betrieben - oder (schlimmer noch) im PIO-Modus. Damit die Platte ihre volle Leistung bringen kann, muß sie mit einem 80-adrigen IDE-Kabel angeschlossen werden; schwarzer Stecker an den Master, grauer an den Slave, "bunter" an den Controller. Weiterhin muß der Ultra-DMA-Moduis aktiv sein - sollte in der Systemsteuerung in den Einstellungen des Controllers zu bewerkstelligen sein.
- Ein schrottiges Datenkabel kann für Datenfehler sorgen, die dann erneute Übertragungsversuche zur Folge haben - das kann die CPU-Last in die Höhe treiben. Dazu kommt noch, daß sich trotz aller Standarddisierungen nicht alle Laufwerke vertragen - die Platte also idealerweise alleine an einem Kabel betreiben (dann muß sie sich auch nicht mit dem Master um die Bandbreite schlagen...)!

Die Platte ohne "BIOS-Unterstützung" laufen zu lassen, stellt übrigens definitiv kein Problem dar - zumal das BIOS bei WinNT/2000/XP ohnehin nur dafür da ist, den Kernel und die elementarsten Gerätetreiber in den RAM zu bekommen; sobald das erledigt ist, werden die BIOS-Routinen weitgehend deaktiviert, und das BIOS hat bei den Hardwarezugriffen nichts mehr zu melden.
Ausprobiert habe ich das Ganze schon damals unter Windows NT 4.0 (das BIOS hat max. 8 GByte erkannt, NT 4 mit einem passenden IDE-Treiber jedoch die vollen 15 - und WinXP ist im Prinzip nichts Anderes als Windows NT 5.1) und auch (auf dem gleichen ollen 120er Pentium) unter Linux - nur das da die Platten etwas größer waren (60, 80 & 120 GByte). Datenverlust gab's nie - das Ganze ist eher zuverlässig gelaufen!

Von wegen "BIOS erkennt die Platte nicht komplett": Schau mal nach, o die Platte im BIOS-Setup auch als "Auto" eingetragen ist. Gibt es in Deinem BIOS irgend etwas von wegen "LBA-48"? Wenn ja: Evtl. mal aktivieren!

Aragorn


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BeitragVerfasst: 21. Februar 2006, 22:46 
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Beginner

Registriert: 21. Februar 2006, 13:47
Beiträge: 2
Hm, meine Vorstellung war eigentlich immer, daß das Bios so eine Art vorgeschaltete Instanz ist - sozusagen als unterste Schnittstellenebene zw. Hardware und Betriebssystem. Schließlich heißt dad Dingen ja Basic Input Output System. Naja, man lernt ja nie aus.
Zu Deinen Anmerkungen:
1. Das mit dem Ide-Treiber ist schwierig. Ganz einfach weil VIA ständig neue Hyperion-Treiber raushaut, und es ständig unterschiedliche Empfehlungen gibt, welcher auf einem wie alten Mainboard installiert werden soll. Ich habe da mehrere verschiedene auf Halde, und wenns nicht funktioniert, versuch einen anderen. Komisch ist nur, daß VIA eigentlich selber nicht weiß, was sie da tun: Ich stelle dann immer mal wieder fest, daß zwar der AGP-Treiber installiert wurde, der IDE-Treiber aber nicht... das war diesmal auch wieder so, habe dann denn viaidexp.sys manuell installiert. Das hat aber nichts gebracht - immerhin auch nichts verschlechtert! Ein extra Controller ist nicht drin.

2. Nein, das hatte ich vergessen zu schreiben: Platte läuft eindeutig im UDMA 100 Modus. Die Platte könnte zwar 133, aber der Controller kann das nicht.

3. Das Kabel ist ein solches, wie Du es beschreibst(ein achzigpoliges)-deswegen hatte ich es ja gekauft! Das es kaputt ist kann ich natürlich nicht mit sicherheit ausschließen, halte es aber für sehr unwahrscheinlich. Es war auch nicht ganz billig, und es ist rund :D !

4. Seufz. Das Bios und ich, wir kennen uns gut. Wir mögen uns nicht. Nein, es gibt keinen 48-Bit-LBA-Schalter. Platte steht auf Auto, na klar.

Auf jeden: Moin zurück! Viel hats nicht gebracht, aber Danke für Deinen ausführlichen Beitrag. Werd auf jeden Fall gleich das Teil mal alleine an den zweiten Controller-Port hängen; ich fürchte nur, das Kabel ist kein UDMA 100 Kabel...


edit: Das zweite Kabel ist doch richtig; zumindest läuft die Platte auch dort mit UDMA 100. Aber die Prozessorauslaustung hat sich nicht verändert: zwischen 15 und 25%. Damit will ich mich nicht zufrieden geben! Für weitere Tips bin ich dankbar; ich werds auch noch mal mit verschiedenen Ide-Treibern probieren.


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